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equ_histo_image — Histogrammlinearisierung von Bildern
equ_histo_image(Image : ImageEquHisto : : )
equ_histo_image dient der Kontrastverbesserung. Ausgangspunkt dafür ist das Histogramm der Eingabebilder. Es wird folgende einfache Grauwerttransformation f(g) für Bilder vom Typ byte durchgeführt:
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\
f(g) = 255 * / h(x)
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x=0..g
Dabei bezeichnet h(x) die relative Häufigkeit des Auftretens des Grauwertes x. Für Bilder vom Typ uint2 ist der einzige Unterschied, dass statt 255 ein anderer Maximalwert verwendet wird. Dieser Wert wird aus der mit dem Eingabebild abgespeicherten Anzahl signifikanter Bits berechnet, falls dieser Wert gesetzt ist. Ansonsten wird der Wert des Systemparameters 'int2_bits' verwendet (siehe set_system), falls er gesetzt (d.h. ungleich -1) ist. Falls keiner der beiden Werte gesetzt ist, wird die Anzahl signifikanter Bits auf 16 gesetzt.
Diese Transformation linearisiert das kumulative Histogramm. Maxima im ursprünglichen Histogramm werden „gespreizt“ und damit der Kontrast in Bildregionen mit diesen häufig auftretenden Grauwerten erhöht. Vermeintlich homogene Bereiche erhalten so besser sichtbare Strukturen. Andererseits wird natürlich auch das Rauschen im Bild entsprechend verstärkt. Minima im ursprünglichen Histogramm werden dual dazu „gestaucht“. Das transformierte Histogramm enthält dann zwar Lücken, die verbleibenden verwendeten Grauwerte treten aber etwa gleich häufig auf („histogram equalization“).
equ_histo_image dient in erster Linie der optischen Aufbereitung von Bildern für einen menschlichen Betrachter. So kann beispielsweise die durchgeführte (lokale) Kontrastspreizung in der Folge zur Detektion von Scheinkanten führen.
Zu verbesserndes Bild.
Bild mit linearisierten Grauwerten.
scale_image, scale_image_max, illuminate
R.C. Gonzales, P. Wintz: „Digital Image Processing“; Second edition; Addison Wesley; 1987.
Foundation
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