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rft_generic — Schnelle reelle Fouriertransformation.
rft_generic berechnet die schnelle Fouriertransformation des Eingabebildes Image. Dabei wird im Gegensatz zu fft_generic, fft_image und fft_image_inv ausgenutzt, dass das Eingabebild der Hintransformation ein reellwertiges Bild (d.h. kein komplexes Bild) ist. In diesem Fall besitzt das komplexe Ausgabebild eine Redundanz. Die Werte in der rechten Hälfte des komplexen Bildes sind die komplexen Konjugierten der Werte an der entsprechenden Position in der linken Hälfte des Bildes. Entsprechend kann Laufzeit und Speicher eingespart werden, indem nur die linke Hälfte des komplexen Bildes berechnet und ausgegeben wird.
Der Parameter ResultType erlaubt es, bei der Rücktransformation (Direction = 'from_freq') den Ergebnisbildtyp festzulegen. Bei der Hintransformation (Direction = 'to_freq') muss ResultType auf 'complex' gesetzt werden.
Der Parameter Direction legt fest, ob in den Frequenzraum oder aus dem Frequenzraum zurück transformiert werden soll. Für Direction = 'to_freq' muss das Eingabebild ein reellwertiger Typ sein, d.h. es darf kein komplexes Bild als Eingabe verwendet werden. Es werden alle Bildtypen unterstützt, die sich in ein reelles Bild transformieren lassen. In diesem Fall ist die Ausgabe ein komplexes Bild der Dimension (w/2+1)*h, wobei w und h die Breite und Höhe des Eingabebildes sind. In diesem Modus wird als Exponent der Transformation -1 verwendet (siehe fft_generic). Für Direction = 'from_freq' muss das Eingabebild ein komplexes Bild sein. In diesem Fall kann nicht aus der Größe des Eingabebildes entschieden werden, welche Größe das Ausgabebild besitzen soll. Hierzu muss Width korrekt gesetzt werden, d.h. auf 2*w-2 oder auf 2*w-1, wobei w die Breite des komplexen Eingabebildes ist. In diesem Modus wird als Exponent der Transformation 1 verwendet.
Mit Norm kann die gewünschte Normierung angegeben werden. Zulässige Werte sind 'none', 'sqrt' und 'n'. In jedem Fall ist auf die konsistente Verwendung der Parameter zu achten. D.h., die Normierungsfaktoren bei der Hin- und Rücktransformation müssen aufmultipliziert w*h ergeben.
Die Berechnung erfolgt immer für das gesamte Bild, d.h., der Definitionsbereich des Eingabebildes wird ignoriert.
Eingabebild im Ortsraum.
Fouriertransformiertes Bild.
Hin- oder Rücktransformation.
Defaultwert: 'to_freq'
Werteliste: 'from_freq', 'to_freq'
Normierung des Ergebnisbildes.
Defaultwert: 'sqrt'
Werteliste: 'n', 'none', 'sqrt'
Bildtyp des Ausgabebildes.
Defaultwert: 'complex'
Werteliste: 'byte', 'complex', 'cyclic', 'direction', 'int1', 'int2', 'int4', 'real', 'uint2'
Breite des Bildes, für die die Laufzeit optimiert werden soll.
Defaultwert: 512
Wertevorschläge: 128, 160, 192, 256, 320, 384, 512, 640, 768, 1024, 2048
Sind alle Parameterwerte korrekt, dann liefert rft_generic den Wert 2 (H_MSG_TRUE). Das Verhalten bei leerer Eingabe (keine Eingabebilder vorhanden) lässt sich mittels set_system(::'no_object_result',<Result>:) festlegen. Gegebenenfalls wird eine Fehlerbehandlung durchgeführt.
optimize_rft_speed, read_fft_optimization_data
convol_fft, correlation_fft, phase_correlation_fft, convert_image_type, power_byte, power_real, power_ln, phase_deg, phase_rad
fft_generic, fft_image, fft_image_inv
Foundation
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