DataMatrix ECC 200 lesen

Mit diesem Tool können Sie DataMatrix ECC 200-Codes in einem Bild erkennen und lesen. Wenn das Tool hinzugefügt wird, wird das aktuelle Verarbeitungsbild automatisch gescannt und standardmäßig wird der erste gefundene DataMatrix-Code im Bild gelesen.

Training

Dieses Tool wird mit einem Trainingsmodus verwendet. easyTouch und easyTouch+ können verwendet werden, um im Verarbeitungsmodus die Werte im aktuellen Bild abzuschätzen. Dies kann nützlich sein, um festzustellen, ob die Codes im Bild überhaupt gelesen werden können. Anschließend sollten mit dem Trainingsmodus die optimalen Parametereinstellungen mit einer Reihe von Bildern ermittelt werden.

  1. Führen Sie die Anwendung über die Schaltfläche „Einmal ausführen“ oder die Taste F6 in Einzelschritten aus, bis ein Bild angezeigt wird, das Sie als Trainingsbild verwenden möchten.
  2. Fügen Sie das aktuelle Bild zu den Trainingsbildern hinzu, indem Sie auf die Schaltfläche klicken oder die Taste F3 drücken. Das Tool hebt automatisch die möglichen Konturen der Codes in den Bildern hervor.
  3. Zeichnen Sie ggf. eine ROI über dem Code.
  4. Wiederholen Sie die obigen Schritte, um weitere Trainingsbilder hinzuzufügen.
  5. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Trainingsdaten übernehmen“, um das Training zu starten. Die Parameter für die Trainingsbilder werden automatisch bestimmt. Das Tool wechselt darüber hinaus automatisch in den Verarbeitungsmodus und zeigt die erkannten Codes im aktuellen Bild an.
Training überprüfen
  1. Klicken Sie auf das Verarbeitungsbild, um in den Verarbeitungsmodus zu wechseln.
  2. Führen Sie MERLIC für eine Reihe von Bildern aus und überprüfen Sie, ob die Codes erkannt und gelesen werden.
  3. Um die dekodierten Daten eines bestimmten Codes zu überprüfen, bewegen Sie den Mauszeiger im Bild über den Code. Die dekodierten Daten werden unmittelbar in einem Tooltip angezeigt. Alternativ können Sie die dekodierten Daten auch im entsprechenden Toolergebnis überprüfen.

Sie können den Bereich für die Erkennung von Data Codes einschränken. Zeichnen Sie eine ROI über den Bereich des Bilds, in dem Codes gelesen werden sollen, und fügen Sie das Bild als Trainingsbild hinzu. Die Codes werden nun in dem definierten Bildbereich gelesen.

Aufbau des Tools

Das Toolboard ist in den Trainingsbereich auf der linken Seite der Toolbar und das Grafikfenster mit dem QuickInfo auf der rechten Seite unterteilt.

Trainingsbereich

Grafikfenster

Das erste Bild auf der linken Seite des Toolboards zeigt das momentan geladene Bild. In diesem Stadium stellt MERLIC bereits eine Vorschau aller gefundenen Codes sowie Ergebnisse zur Verfügung, falls der Lesevorgang mit den Standardparametereinstellungen erfolgreich war.

Sie müssen das Trainingsbild auswählen, indem Sie auf die Schaltfläche klicken, um das in „Verarbeitung“ angezeigte Bild in den Bereich „Training“ zu verschieben. Sie können auch ein weiteres Bild hinzufügen. Führen Sie das Programm dazu in Einzelschritten aus, bis das als Trainingsbild zu verwendende Bild im Bereich „Verarbeitung“ angezeigt wird. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche . Klicken Sie in allen Fällen auf die Schaltfläche „Trainingsdaten übernehmen“, um die Parameter an das Trainingsbild anzupassen.

Die Parameter können dann im gleichen Tool mit weiteren Bildern getestet werden. Weitere Informationen zur Verwendung von Tools, für die ein Training erforderlich ist, finden Sie unter Im Trainingsmodus arbeiten.

Parameter

Standardparameter

Bild:

Dieser Parameter stellt das Bild dar, in dem der Data Code gelesen werden soll.

Bei der Verwendung eines Farbbilds als Eingabebild für dieses Tool wird nur der erste Kanal, d. h. der rote Kanal, für die Verarbeitung verwendet.

Erwartete Codeanzahl:

Dieser Parameter definiert die erwartete Anzahl von Codes, die im Bild vorhanden sind. Standardmäßig ist dieser Wert auf 1 gesetzt. Werden weniger Codes als die erwartete Anzahl gefunden, schlägt die Codelesung fehl.

Aufgrund der verwendeten Bildverarbeitung kann es sein, dass das Tool mehr als die minimale erwartete Codeanzahl findet. Verwenden Sie in diesem Fall eine ROI, um den Bereich für die Erkennung von Data Codes einzuschränken.

Zusätzliche Parameter

ROI:

Der Parameter „ROI“ definiert die ROI für die Codeerkennung. Bildteile außerhalb der Vereinigung von „ROI“ und Verarbeitete Region werden nicht verarbeitet.Wenn zudem einer der Bereiche leer ist, wird der Bildteil, der innerhalb des jeweils anderen liegt, verarbeitet. Sind beide leer, wird das gesamte Bild verarbeitet. Bei Verwendung von easyTouch zum Bestimmen der Parameterwerte wird das ganze Bild bei der Verarbeitung verwendet.

Die ROI ist standardmäßig als leere ROI definiert. Wenn Sie eine nicht leere ROI für die Verarbeitung verwenden möchten, müssen Sie den Parameter mit einem geeigneten ROI-Ergebnis eines vorherigen Tools verbinden oder mit den verfügbaren ROI-Schaltflächen neue ROIs zeichnen.

Bei Verwendung von easyTouch zum Bestimmen der Parameterwerte wird das ganze Bild bei der Suche verwendet.

Ausrichtungsdaten:

Dieser Parameter stellt die Ausrichtungsdaten dar, die zum Ausrichten der ROI verwendet werden. Ausrichtungsdaten sind standardmäßig nicht verbunden, sodass keine Auswirkung sichtbar ist. Wenn Sie bestimmte Ausrichtungsdaten verwenden möchten, müssen Sie den Parameter mit einem geeigneten Ergebnis eines vorherigen Tools verbinden, z. B. Ausrichtungsdaten mit Matching bestimmen, Ausrichtungsdaten mittels geradem Rand bestimmen, Bild ausrichten oder Bild drehen.

Timeout:

Über diesen Parameter kann die Ausführung des Tools nach einem festgelegten Zeitraum in Millisekunden unterbrochen werden. Dies ist besonders dann von Nutzen, wenn eine maximale Zykluszeit sichergestellt werden muss. Die zeitliche Genauigkeit dieser Unterbrechung beträgt ca. 10 ms. Die Genauigkeit hängt von mehreren Faktoren ab (z. B. von der Geschwindigkeit des Computers). Das Timeout wird im Trainingsmodus ignoriert. Das Standard-Timeout beträgt 0 ms.

Wert

Beschreibung

0

Kein Timeout festgelegt.

1 – 1000

Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen des Timeouts in Millisekunden.

Kontrasttoleranz:

Die „Kontrasttoleranz“ gibt die Toleranz der Suche in Bezug auf lokale Kontrastschwankungen an (z. B. bei Vorhandensein von Blendlichtern oder Reflektionen). Abhängig vom Wert des Parameters werden zwei verschiedene Algorithmen verwendet. Die Standardeinstellung ist „niedrig“.

Wert

Beschreibung

niedrig

Schneller Algorithmus: Diese Einstellung ist nützlich, wenn kaum lokale Kontrastschwankungen vorhanden sind. Er ist bei starken lokalen Kontrastschwankungen weniger stabil.

hoch

Stabiler, aber langsamerer Algorithmus: Diese Einstellung ist nützlich, wenn starke Kontrastschwankungen vorhanden sind.

beliebig

Starke Kontrastschwankungen können, müssen aber nicht vorhanden sein. Beide Algorithmen werden verwendet.

Finder Pattern Toleranz:

Dieser Parameter stellt die Toleranz der Suche in Bezug auf ein fehlerhaftes oder teilweise verdecktes Suchmuster dar. Das Suchmuster umfasst die L-förmige Seite sowie die gegenüberliegende andere Seite. Abhängig von diesem Parameter werden bei der Symbolsuche unterschiedliche Algorithmen verwendet. Die Standardeinstellung ist „niedrig“.

Die Stabilität der Erkennung hängt vom jeweils festgelegten Wert ab, auch wenn das Suchmuster des Symbols nicht gestört ist. Bei Auswahl von „hoch“ werden beispielsweise nur Symbole mit einem äquidistanten Modulraster gefunden, sodass die Stabilität gegenüber perspektivischen Verzerrungen sinkt.

Wert

Beschreibung

niedrig

Es wird vorausgesetzt, dass alle Elemente des Suchmusters extrahiert werden können. Das Suchmuster ist nicht verdeckt und weist fast keine Störungen auf.

hoch

Es wird vorausgesetzt, dass zumindest Teile des Suchmusters extrahiert werden können. Weiterhin wird vorausgesetzt, dass das Suchmuster zumindest teilweise verdeckt ist. In diesem Modus müssen die Parameter für das Symbol so eng wie möglich eingeschränkt werden, da sonst die Ausführungszeit steigt.

Wenn Finder Pattern Toleranz auf „hoch“ festgelegt ist, wird der Wert des Parameters „Modulgrößentoleranz“ ignoriert. Dieser ist daher ausgegraut. In diesem Fall wird ein äquidistantes Raster vorausgesetzt.

beliebig

Es wird davon ausgegangen, dass das Suchmuster verdeckt sein kann oder nicht. Daher werden beide Algorithmen verwendet.

Gespiegelter Code:

Dieser Parameter gibt an, ob das Symbol (eventuell) gespiegelt ist, d. h. Reihen und Spalten des Symbols vertauscht wurden. Die Standardeinstellung ist „nein“.

Wert

Beschreibung

nein

Der Code ist nicht gespiegelt.

ja

Der Code ist immer gespiegelt.

beliebig

Der Code kann gespiegelt sein.

Minimale Lückenbreite

Dieser Parameter definiert die minimale Lückenbreite in Richtung der Symbolzeilen und -spalten. Die Standardeinstellung ist „nein“.

Wert

Beschreibung

nein

Es gibt keine minimale Lückenbreite.

klein

Die Lückenbreite ist sehr klein.

groß

Die Lückenbreite ist groß.

Maximale Lückenbreite

Dieser Parameter definiert die maximale Lückenbreite in Richtung der Symbolzeilen und -spalten. Die Standardeinstellung ist „klein“.

Wert

Beschreibung

nein

Es gibt keine maximale Lückenbreite.

klein

Eine kleine Lücke ist zulässig.

groß

Eine große Lücke ist zulässig.

Modulgrößentoleranz:

Diese Parameter gibt an, ob die Größe der Module (in einem bestimmten Bereich) schwanken darf oder nicht. Abhängig von diesem Parameter werden verschiedene Algorithmen für die Berechnung der Mittelpositionen der Module verwendet. Die Standardeinstellung ist „fest“. Der Wert für „Modulgrößentoleranz“ wird ignoriert, wenn „Finder Pattern Toleranz“ auf „hoch“ festgelegt ist. In diesem Fall wird ein äquidistantes Raster vorausgesetzt.

Wert

Beschreibung

fest

Es wird ein äquidistantes Raster verwendet.

variabel

Das Raster ist nur an der anderen Seite des Suchmusters ausgerichtet.

beliebig

Die beiden Algorithmen für „fest“ und „variabel“ werden nacheinander ausprobiert.

Minimale Modulgröße:

Dieser Parameter gibt die minimale Größe der Module im Bild an. Er wird in Pixeln angegeben und ist standardmäßig auf 6 px festgelegt.

Wert

Beschreibung

6

Minimale Standardmodulgröße; alle Symbole mit einer Modulgröße von mehr als 6 Pixeln können mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen werden.

1 – 100

Verfügbarer Wertebereich zum Festlegen der minimalen Modulgröße.

Maximale Modulgröße:

Dieser Parameter gibt die maximale Größe der Symbolmodule an. Er wird in Pixeln angegeben und ist standardmäßig auf 20 px festgelegt.

Wert

Beschreibung

20

Dies ist die maximale Standardmodulgröße. Alle Symbole mit einer Modulgröße von bis zu 20 Pixeln können mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen werden.

6 – 100

Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen der maximalen Modulgröße.

Codeeigenschaft:

Der Parameter gibt an, ob das Symbol dunkel auf einem hellen Hintergrund oder hell auf einem dunklen Hintergrund erscheint. Die Standardeinstellung ist „dunkel“.

Wert

Beschreibung

dunkel

Dies ist die Standardeinstellung. Das Symbol erscheint dunkel auf einem hellen Hintergrund.

hell

Das Symbol erscheint hell auf einem dunklen Hintergrund.

beliebig

Das Symbol kann dunkel auf einem hellen Hintergrund oder hell auf einem dunklen Hintergrund erscheinen.

Maximale Verkippung:

Dieser Parameter bestimmt die maximale Abweichung des Winkels des L-förmigen Suchmusters vom (idealen) rechten Winkel. Der Winkel wird im Bogenmaß angegeben und entspricht der Verzerrung, die beim Drucken des Symbols oder bei der Bildaufnahme entsteht. Die maximale Standardverkippung beträgt 0,17 Rad.

Wert

Beschreibung

0,17

Dies ist die maximale Standardverkippung. Alle Symbole mit einer Verkippung bis zu 0,17 können mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen werden.

0 – 0,52

Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen der maximalen Verkippung.

Robust bei kleinen Modulen:

Dieser Parameter definiert die Stabilität der Decodierung von Data Codes mit sehr kleinen Modulgrößen. Durch Einstellung des Parameters „Robust bei kleinen Modulen“ auf 1 (hoch) steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Data Codes mit sehr kleinen Modulgrößen decodiert werden können. In diesem Fall sollte außerdem auch die minimale Modulgröße entsprechend angepasst werden. Durch die Einstellung von „Robust bei kleinen Modulen“ auf 1 kann interne Arbeitsspeichernutzung des Tools erheblich steigen. Daher ist die Standardeinstellung 0 (gering).

Wert

Beschreibung

0

Dies ist die Standardeinstellung. Verwenden Sie diese Einstellung, wenn nur eine geringe Stabilität bei kleinen Modulen erforderlich ist.

1

Verwenden Sie diese Einstellung, wenn eine hohe Stabilität bei kleinen Modulen erforderlich ist. Diese Einstellung erhöht die Arbeitsspeichernutzung.

Normgerecht:

Dieser Parameter steuert das Verhalten des Tools beim Lesen von Symbolen, die außerhalb der Modelleinschränkungen in Bezug auf die Symbolgröße liegen, die in den Parametern „Minimale Modulgröße“ und „Maximale Modulgröße“ definiert wurden. Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt.

Wert

Beschreibung

0

Der Code ist nicht normgerecht: Alle Symbole werden unabhängig von ihrer Größe und der im Modell spezifizierten Größe als Ergebnis zurückgegeben.

1

Der Code ist normgerecht: Alle anderen Symbole, die sich nicht an die Einschränkungen des Standards halten, werden zurückgewiesen.

Ruhezone vorhanden:

Dieser Parameter steuert das Verhalten des Tools bei der Erkennung von Symbolen, die gelesen werden könnten, aber Fehler in ihren Ruhezonen aufweisen. Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt.

Wert

Beschreibung

0

Alle lesbaren Codes werden als Ergebnis zurückgegeben (auch wenn deren Ruhezone Fehler aufweist).

1

Nur Codes mit einer validierten Ruhezone werden gelesen. Symbole mit einer geringen Güte der jeweiligen Ruhezone werden nicht als Ergebnis zurückgegeben.

Minimale Anzahl an Spalten:

Dieser Parameter definiert die minimale Anzahl von Modulspalten im Symbol. Die Standardeinstellung ist 10.

Wert

Beschreibung

10

Dies ist die minimale Standardanzahl von Spalten. Alle Symbole mit mehr als 10 Spalten können mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen werden.

10 – 144

Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen der minimalen Anzahl von Spalten.

Maximale Anzahl an Spalten:

Dieser Parameter definiert die maximale Anzahl von Modulspalten im Symbol. Die Standardeinstellung ist 144.

Wert

Beschreibung

144

Dies ist der Standardwert für die maximale Anzahl an Spalten. Alle Symbole mit bis zu 144 Spalten können mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen werden.

10 – 144

Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen der maximalen Anzahl an Spalten.

Minimale Anzahl an Reihen:

Dieser Parameter definiert die minimale Anzahl von Modulreihen im Symbol. Der Standardwert ist 8.

Wert

Beschreibung

10

Dies ist die minimale Standardanzahl von Reihen. Alle Symbole mit mehr als 10 Reihen können mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen werden.

10 – 144

Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen der minimalen Anzahl von Reihen.

Maximale Anzahl an Reihen:

Dieser Parameter definiert die maximale Anzahl von Modulreihen im Symbol. Die Standardeinstellung ist 144.

Wert

Beschreibung

144

Dies ist die maximale Anzahl an Reihen. Alle Symbole mit bis zu 144 Reihen können mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen werden.

10 – 144

Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen der maximalen Anzahl an Reihen.

Verarbeitungsbereich:

Dieser Parameter definiert die ROI für die Verarbeitung. Bildteile außerhalb der Vereinigung von ROI und „Verarbeitete Region“ werden nicht verarbeitet. Wenn zudem einer der Bereiche leer ist, wird der Bildteil, der innerhalb des jeweils anderen liegt, verarbeitet. Sind beide leer, wird das gesamte Bild verarbeitet.

Verarbeitungsbereich“ ist standardmäßig als leere Region definiert. Wenn Sie eine „Verarbeitungsbereich“ angeben möchten, müssen Sie den Parameter mit einem geeigneten Ergebnis eines vorherigen Tools verbinden, damit die Region an dieses Tool übertragen wird.

Bei Verwendung von easyTouch zum Bestimmen der Parameterwerte wird das ganze Bild bei der Suche verwendet.

Ergebnisse

Standardergebnisse

Dekodierte Daten:

Das Ergebnis ist eine Zeichenfolge mit den decodierten Daten. Wird mehr als ein Code gelesen, wird das Ergebnis in einem Tupel ausgegeben. Die Tupelwerte werden in Bezug auf die jeweiligen Zeilen- und Spaltenwerte sortiert, in der sie im Bild angezeigt werden. Werden mehrere Zeilen gelesen, werden daher die decodierten Daten der ersten Zeile zuerst zurückgegeben, dann die Daten der zweiten Zeile usw. Falls mehrere Codes in einer Zeile vorhanden sind, werden sie von links nach rechts zurückgegeben, bis die nächste Zeile, z. B. ein Text, verarbeitet wird.

Die dekodierten Daten eines bestimmten Codes werden auch angezeigt, wenn Sie den Mauszeiger im Bild über den Code bewegen. So können Sie die Codes schnell direkt im Bild überprüfen.

Toolstatus:

Toolstatus“ gibt Informationen zum Status des Tools aus und kann daher für die Fehlerbehandlung verwendet werden. Weitere Informationen zu den verschiedenen Toolstatus-Ergebnissen finden Sie unter Toolstatus-Ergebnis.

Zusätzliche Ergebnisse

Extrahierte Kontur:

Dieses Ergebnis ist die Kontur der gefundenen Data Codes.

Verarbeitungszeit:

Dieses Ergebnis gibt die Dauer der letzten Ausführung des Tools in Millisekunden aus. Das Ergebnis wird als zusätzliches Ergebnis bereitgestellt. Es ist daher standardmäßig ausgeblendet, kann aber über die Schaltfläche neben den Toolergebnissen angezeigt werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Verarbeitungszeit in der Tool-Referenz-Übersicht.

Trainingsergebnisse

Standardtrainingsergebnisse

Erwartete Codeanzahl - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den Parameter „Erwartete Codeanzahl“ verwendet wird. Dieser definiert die erwartete Anzahl von Codes, die im Bild vorhanden sind.

Zusätzliche Trainingsergebnisse

Kontrasttoleranz - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: „Kontrasttoleranz“. Dieser gibt die Toleranz der Suche in Bezug auf lokale Kontrastschwankungen an.

Finder Pattern Toleranz - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: „Finder Pattern Toleranz“. Dieser stellt die Toleranz der Suche in Bezug auf ein fehlerhaftes oder teilweise verdecktes Suchmuster dar.

Gespiegelter Code - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: „Gespiegelter Code“. Dieser gibt an, ob das Symbol (eventuell) gespiegelt ist, d. h. Reihen und Spalten des Symbols vertauscht wurden.

Maximale Lückenbreite - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: „Maximale Lückenbreite“.

Minimale Lückenbreite - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: „Minimale Lückenbreite“.

Modulgrößentoleranz - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: „Modulgrößentoleranz“. Diese gibt an, ob die Größe der Module (in einem bestimmten Bereich) schwanken darf oder nicht.

Maximale Modulgröße - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: „Maximale Modulgröße“. Dieser stellt die maximale Größe der Symbolmodule dar.

Minimale Modulgröße - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: „Minimale Modulgröße“. Dieser stellt die minimale Größe der Module im Bild dar.

Codeeigenschaft - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: „Codeeigenschaft“. Dieser gibt an, ob das Symbol dunkel auf einem hellen Hintergrund oder hell auf einem dunklen Hintergrund erscheint.

Maximale Verkippung - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: „Maximale Verkippung“. Dieser bestimmt die maximale Abweichung des Winkels des L-förmigen Suchmusters vom (idealen) rechten Winkel.

Robust bei kleinen Modulen - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: „Robust bei kleinen Modulen“. Dieser definiert die Stabilität der Decodierung von Data Codes mit sehr kleinen Modulgrößen.

Normgerecht - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: „Normgerecht“. Dieser steuert das Verhalten des Tools beim Lesen von Symbolen, die außerhalb der Modelleinschränkungen in Bezug auf die Symbolgröße liegen.

Maximale Anzahl an Spalten - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: „Maximale Anzahl an Spalten“. Dieser definiert die maximale Anzahl von Modulspalten im Symbol.

Minimale Anzahl an Spalten - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: „Minimale Anzahl an Spalten“. Dieser definiert die minimale Anzahl von Modulspalten im Symbol.

Maximale Anzahl an Reihen - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: „Maximale Anzahl an Reihen“. Dieser definiert die maximale Anzahl von Modulreihen im Symbol.

Minimale Anzahl an Reihen - Ausgabe:

Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: „Minimale Anzahl an Reihen“. Dieser definiert die minimale Anzahl von Modulreihen im Symbol.

Anwendungsbeispiele

Dieses Tool wird in den folgenden MERLIC-Vision-App-Beispielen verwendet:

  • read_lot_number_and_ECC200.mvapp