Serielle Schnittstelle schreiben

Dieses Tool ist als veraltet festgelegt. Es ist aus Gründen der Abwärtskompatibilität weiterhin verfügbar, wird aber in kommenden MERLIC-Versionen nicht mehr gepflegt oder aktualisiert.

Mit diesem Tool können Sie Daten an eine serielle Schnittstelle senden.

Vergewissern Sie sich, dass Sie über die erforderlichen Berechtigungen verfügen, bevor Sie eine Verbindung mit einer seriellen Schnittstelle herstellen.

Wählen Sie das Gerät, auf das geschrieben werden soll, aus dem Parameter „Portname“ aus und stellen Sie die Verbindung zur Schnittstelle her, indem Sie den Parameter „Verbinden“ auf 1 festlegen. Mit der Schaltfläche zum einmaligen Ausführen von MERLIC können Sie dieses Tool in einzelnen Schritten ausführen. Dies ermöglicht es Ihnen, die Daten Schritt für Schritt zu schreiben.

Bei der Verbindung von „Serielles-Handle“ aus einem vorherigen Tool werden alle Parameter ausschließlich aus dem ersten Tool übernommen. Wenn Sie also die Parametereinstellungen im aktuellen Tool ändern möchten, müssen Sie diese Anpassungen im ersten Tool vornehmen, da ansonsten die Parameteränderungen ignoriert werden.

Ausführungsverhalten

Das Ausführungsverhalten dieses Tools weicht vom Standardverhalten ab. Normalerweise wird ein MERLIC-Tool in den folgenden Fällen ausgeführt:

  • Die MERLIC-Vision-App wird explizit im kontinuierlichen Modus ausgeführt.
  • Die MERLIC-Vision-App wird explizit im Modus „Einmal ausführen“ ausgeführt.
  • Eine MERLIC-Vision-App mit dem Tool wird im MERLIC Creator geöffnet.
  • Ein Parameterwert des Tools wurde im MERLIC Creator geändert.

Das Tool „Serielle Schnittstelle schreiben“ wird jedoch nur in den folgenden Fällen ausgeführt:

  • Die MERLIC-Vision-App wird explizit im kontinuierlichen Modus ausgeführt.
  • Die MERLIC-Vision-App wird explizit im Modus „Einmal ausführen“ ausgeführt.

Dadurch wird sichergestellt, dass beim Laden einer MVApp oder beim Ändern eines Parameterwerts des Tools keine Lese- und Schreibvorgänge durchgeführt werden. Wenn der Parameter Verbinden auf 1 festgelegt ist, versucht das Tool jedoch weiterhin, eine Verbindung zum Remote-Gerät herzustellen.

Parameter

Werte, die standardmäßig auf 0 festgelegt sind (z. B. „Baudrate“, „Anzahl an Datenbits“), sind nicht wirklich 0, sondern werden automatisch definiert.

Standardparameter

Portname:

Dieser Parameter definiert den Namen des Geräts, auf das die Daten geschrieben werden. Die Standardeinstellung ist „COM3“. Der „Portname“ ist betriebssystemspezifisch. Bei Windows-Computern werden in der Regel die Ports „COM1“ bis „COM4“ verwendet. Sie können diesen Wert auch ändern, indem Sie den gewünschten Portnamen in das Eingabefeld der Verbindungsstelle eingeben.

Verbinden:

Dieser Parameter legt fest, ob die Verbindung zur seriellen Schnittstelle aktiviert oder deaktiviert ist. Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt. Das bedeutet, dass die Verbindung zur seriellen Schnittstelle nicht aktiv ist und daher keine Verbindung zum Schreiben hergestellt wird. Wenn Sie die Daten auf die serielle Schnittstelle schreiben möchten, müssen Sie den Parameter auf „1“ festlegen, damit die Verbindung zum Schreiben geöffnet werden kann.

Es wird empfohlen, den Parameter „Verbinden“ auf „0“ festzulegen, bis das Tool vollständig konfiguriert wurde, da es andernfalls bei jeder Werteänderung erneut ausgeführt wird.

Daten:

Dieser Parameter enthält die Daten, die auf die serielle Schnittstelle geschrieben werden sollen. Er enthält standardmäßig die Zahl 65. Die Daten können durch einen ganzzahligen Wert im Bereich zwischen 0 und 255 oder durch String-Werte dargestellt werden. Wenn Sie das Ergebnis eines vorherigen Tools schreiben möchten, können Sie Parameter mit dem jeweiligen Ergebnis der vorherigen Tools verbinden. Die verbundenen Daten werden auf die serielle Schnittstelle geschrieben.

Baudrate:

Dieser Parameter legt die Eingabe- und Ausgabegeschwindigkeit der seriellen Schnittstelle fest. Die Standardeinstellung ist 9600. Sie können den Parameter „Baudrate“ über die zugehörige Verbindungsstelle ändern.

Anzahl an Datenbits:

Dieser Parameter definiert die Anzahl an gesendeten Datenbits. Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt. Sie können den Parameter „Anzahl an Datenbits“ über die zugehörige Verbindungsstelle ändern.

Anzahl an Stoppbits:

Dieser Parameter definiert die Anzahl an gesendeten Stoppbits. Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt. Sie können den Parameter „Anzahl an Stoppbits“ über die zugehörige Verbindungsstelle ändern.

Zusätzliche Parameter

Serielles-Handle:

Mit diesem Parameter wird das Handle der seriellen Schnittstelle angegeben, auf die die Daten geschrieben werden, d. h. aus einem vorherigen Tool, in dem bereits ein „Serielles-Handle“ definiert ist. Wenn ein „Serielles-Handle“ festgelegt ist, werden alle Kontrollparameter wie „Portname“, „Baudrate“ usw. aus diesem vorherigen Tool übernommen.

Flusskontrolle:

Dieser Parameter definiert, welcher Typ von Datenflusskontrolle verwendet werden soll. Die Standardeinstellung ist unverändert. Sie können den Typ der Flusskontrolle über die zugehörige Verbindungsstelle ändern.

Wert

Beschreibung

keine

Es wird keine Flusskontrolle verwendet.

cts_rts

Hardwaresteuerung wird verwendet.

dtr_dsr

Hardwaresteuerung wird verwendet.

xon_xoff

Softwaresteuerung wird verwendet.

dtr_dsr xon_xoff

Eine Kombination aus Hardwaresteuersignalen und Softwaresteuerung wird verwendet.

cts_rts xon_xoff

Eine Kombination aus Hardwaresteuersignalen und Softwaresteuerung wird verwendet.

cts_rts dtr_dsr

Eine Kombination aus Hardwaresteuersignalen wird verwendet.

cts_rts dtr_dsr xon_xoff

Eine Kombination aus Hardwaresteuersignalen und Softwaresteuerung wird verwendet.

unverändert

Die aktuelle Flusskontrolle wird verwendet.

Parität:

Dieser Parameter definiert, welcher Typ der Paritätsprüfung verwendet werden soll. Die Standardeinstellung ist unverändert. Sie können den Wert über die zugehörige Verbindungsstelle ändern.

Wert

Beschreibung

keine

Es erfolgt keine Paritätsprüfung.

ungerade

Prüfung, wenn die Anzahl an Bits in den Daten mit dem Wert 1 ungerade ist.

gerade

Prüfung, wenn die Anzahl an Bits in den Daten mit dem Wert 1 gerade ist.

unverändert

Der aktuelle Typ der Paritätsprüfung wird verwendet.

Ergebnisse

Standardergebnisse

Verwendetes Serielles-Handle:

Dieser Parameter stellt das Handle der seriellen Schnittstelle dar, auf die die Daten geschrieben werden. Es kann von einem nachfolgenden Tool zum Schreiben oder Lesen verwendet werden. Es sollte vermieden werden, dass mehrere Tools dasselbe Handle zum Lesen von demselben oder Schreiben auf dasselbe Socket verwenden, da dies zu unerwarteten Effekten führen könnte.

Toolstatus:

Toolstatus“ gibt Informationen zum Status des Tools aus und kann daher für die Fehlerbehandlung verwendet werden. Weitere Informationen zu den verschiedenen Toolstatus-Ergebnissen finden Sie unter Toolstatus-Ergebnis.

Zusätzliche Ergebnisse

Verarbeitungszeit:

Dieses Ergebnis gibt die Dauer der letzten Ausführung des Tools in Millisekunden aus. Das Ergebnis wird als zusätzliches Ergebnis bereitgestellt. Es ist daher standardmäßig ausgeblendet, kann aber über die Schaltfläche neben den Toolergebnissen angezeigt werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Verarbeitungszeit in der Tool-Referenz-Übersicht.