gen_projective_mosaic — Kombinieren mehrerer Bilder zu einem Mosaikbild.
gen_projective_mosaic(Images : MosaicImage : StartImage, MappingSource, MappingDest, HomMatrices2D, StackingOrder, TransformDomain : MosaicMatrices2D)
gen_projective_mosaic setzt die Eingabebilder, welche im
Objekt Images enthalten sind, zu einem Mosaikbild
MosaicImage zusammen. Die Relativpositionen der Bilder
zueinander werden dabei durch 3x3 projektive
Transformationsmatrizen beschrieben. Das Array
HomMatrices2D besteht aus einer Aufeinanderfolge solcher
linearisierter Matrizen. Die Werte in MappingSource und
MappingDest geben an, zwischen welchen Bildern die
zugehörige Matrix anzuwenden ist. MappingSource=4
und MappingDest=7 bedeutet also, dass die Matrix
die Transformation des Inhalts von Bild 4 in die Ebene des
Bildes 7 beschreibt. Die Transformationsmatrizen zwischen
den jeweiligen durch MappingSource und MappingDest
gegebenen Bildpaaren werden typischerweise mit
proj_match_points_ransac bestimmt.
Wie bei den Bildobjektzugriffsoperatoren (z.B. select_obj)
üblich werden die Bilder ab 1 gezählt, d.h.
MappingSource, MappingDest, StartImage
und StackingOrder) müssen Werte zwischen 1 und der Anzahl
der übergebenen Bilder enthalten.
Der Parameter StartImage gibt an, welches der Bilder die
Bildebene des Gesamtbildes darstellen soll, welches Bild also
unverändert ins Zielbild übernommen wird. Dies ist im allgemeinen
ein Bild, das sich in der Mitte des Mosaiks befindet.
Der Bildausschnitt von MosaicImage und seine Größe werden
so gewählt, dass alle Ausgangsbilder gerade ganz sichtbar sind.
Die Reihenfolge, in der die Bilder dem Mosaik hinzugefügt werden,
wird durch StackingOrder bestimmt. Das erste Element
dieses Arrays bildet das unterste Bild des Mosaiks, während das
letzte ganz oben auf dem Mosaik erscheint. Wird statt einem Array
von ganzen Zahlen der Wert 'default' angegeben, so wird die
kanonische Ordnung (Bilder in der Reihenfolge in Images)
verwendet.
Mit TransformDomain kann festgelegt werden, ob auch die
Definitionsbereiche von Images transformiert werden. Da
die Transformation der Definitionsbereiche Zeit kostet, kann dieser
Parameter dazu verwendet werden, festzulegen, ob dies erwünscht
ist. Wenn TransformDomain auf 'false' gesetzt
wird, wird der Definitionsbereich der Eingabebilder ignoriert.
Somit werden die kompletten Bilder transformiert.
Als Ausgabe gibt der Parameter MosaicMatrices2D eine Menge
von 3x3 projektiven Transformationsmatrizen, die
für jedes Bild in Images die Abbildung des Bildes an seine
Position im Mosaik beschreibt.
Images (input_object) (multichannel-)image-array → object (byte / uint2 / real)
Eingabebilder.
MosaicImage (output_object) (multichannel-)image → object (byte / uint2 / real)
Ergebnisbild.
StartImage (input_control) integer → (integer)
Index des zentralen Eingabebildes.
MappingSource (input_control) integer-array → (integer)
Indizes der Ausgangsbilder der Transformationen.
MappingDest (input_control) integer-array → (integer)
Indizes der Zielbilder der Transformationen.
HomMatrices2D (input_control) hom_mat2d-array → (real)
Array von 3x3 projektiven Transformationsmatrizen.
StackingOrder (input_control) string(-array) → (string / integer)
Reihenfolge der Bilder im Mosaik.
Defaultwert: 'default'
Wertevorschläge: 'default'
TransformDomain (input_control) string → (string)
Sollen die Regionen der Eingabebilder auch transformiert werden?
Defaultwert: 'false'
Werteliste: 'false', 'true'
MosaicMatrices2D (output_control) hom_mat2d-array → (real)
Array von 3x3 projektiven Transformationsmatrizen, die die Lage der Bilder im Mosaik bestimmen.
gen_empty_obj (Images)
for J := 1 to 6 by 1
read_image (Image, 'mosaic/pcb_'+J$'02')
concat_obj (Images, Image, Images)
endfor
From := [1,2,3,4,5]
To := [2,3,4,5,6]
Num := |From|
ProjMatrices := []
for J := 0 to Num-1 by 1
F := From[J]
T := To[J]
select_obj (Images, ImageF, F)
select_obj (Images, ImageT, T)
points_foerstner (ImageF, 1, 2, 3, 200, 0.3, 'gauss', 'false', \
RowJunctionsF, ColJunctionsF, CoRRJunctionsF, \
CoRCJunctionsF, CoCCJunctionsF, RowAreaF, \
ColAreaF, CoRRAreaF, CoRCAreaF, CoCCAreaF)
points_foerstner (ImageT, 1, 2, 3, 200, 0.3, 'gauss', 'false', \
RowJunctionsT, ColJunctionsT, CoRRJunctionsT, \
CoRCJunctionsT, CoCCJunctionsT, RowAreaT, \
ColAreaT, CoRRAreaT, CoRCAreaT, CoCCAreaT)
proj_match_points_ransac (ImageF, ImageT, RowJunctionsF, \
ColJunctionsF, RowJunctionsT, \
ColJunctionsT, 'ncc', 21, 0, 0, 480, 640, \
0, 0.5, 'gold_standard', 1, 4364537, \
ProjMatrix, Points1, Points2)
ProjMatrices := [ProjMatrices,ProjMatrix]
endfor
gen_projective_mosaic (Images, MosaicImage, 2, From, To, ProjMatrices, \
'default', 'false', MosaicMatrices2D)
proj_match_points_ransac,
proj_match_points_ransac_guided,
vector_to_proj_hom_mat2d,
hom_vector_to_proj_hom_mat2d
projective_trans_image,
projective_trans_image_size,
projective_trans_region,
projective_trans_contour_xld,
projective_trans_point_2d,
projective_trans_pixel
Richard Hartley, Andrew Zisserman: „Multiple View Geometry in
Computer Vision“; Cambridge University Press, Cambridge; 2000.
Olivier Faugeras, Quang-Tuan Luong: „The Geometry of Multiple
Images: The Laws That Govern the Formation of Multiple Images of a
Scene and Some of Their Applications“; MIT Press, Cambridge, MA;
2001.
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