Plugin konfigurieren

Die Konfiguration des MELSEC Communication-Plugins kann auf der Registerkarte „Kommunikation“ des MERLIC RTE Setups angepasst werden. Auf der Registerkarte „Kommunikation“ können Sie eine Instanz des MELSEC Communication-Plugins hinzufügen, die Parameter konfigurieren sowie das Plugin direkt in der Benutzeroberfläche starten und beenden.

Konfiguration im MERLIC RTE Setup aktivieren

Um die Konfiguration des Plugins auf der MERLIC RTE Setup-Registerkarte „Kommunikation“ zu ermöglichen, müssen Sie zuerst MERLIC RTE starten und die folgenden Schritte ausführen:

  1. Öffnen Sie das MERLIC RTE Setup und wählen Sie die Registerkarte „Kommunikation“ aus. Falls MERLIC RTE nicht ausgeführt wird, können Sie es direkt auf der Registerkarte „Kommunikation“ starten.
  2. Fügen Sie das MELSEC Communication-Plugin zur Liste der Plugin-Instanzen auf der linken Seite hinzu.

  3. Vergewissern Sie sich, dass das Plugin noch nicht ausgeführt wird. Andernfalls sind die Parameter nicht für die Konfiguration verfügbar. Der aktuelle Zustand des Plugins ist am jeweiligen Statussymbol in der Liste der Plugin-Instanzen erkennbar. Wird das Symbol als Status angezeigt, ist das Plugin aktiv. In diesem Fall müssen Sie es durch Klicken auf die Schaltfläche „ Plugin stoppen“ unten im MERLIC RTE Setup stoppen. Wird stattdessen das Symbol als Status angezeigt, ist das Plugin derzeit nicht aktiv. In der folgenden Beispielabbildung ist die ausgewählte Instanz des MELSEC Communication-Plugins derzeit nicht aktiv, sodass die Konfiguration möglich ist.

  4. Wählen Sie das MELSEC Communication-Plugin auf der linken Seite aus, um die zugehörigen Parameter anzuzeigen und die Konfiguration zu beginnen.

Die Parameter des ausgewählten MELSEC Communication-Plugins werden auf der rechten Seite der Registerkarte „Kommunikation“ angezeigt.

Plug-in Parameters

Parameter dieses Typs stellen allgemeine Parameter für das Kommunikations-Plugin dar, die nicht im Konfigurationsbereich der Registerkarte „Kommunikation“ angepasst werden können. Sie können die Versionsnummer des Plugins, den aktuellen Parameterwert für die Log-Ebene, die Zugriffsebene des Plugins und die Einstellung für die Überprüfung der Plugin-Konfiguration anzeigen. Diese Werte müssen an anderen Stellen bzw. mit anderen Methoden festgelegt werden.

Version

Dieser Parameter zeigt die Versionsnummer an, die bei der Plugin-Implementierung definiert wurde. Er besteht aus einer Haupt-, Neben- und Wartungsversion. Sie wird auch beim Hinzufügen einer neuen Plugin-Instanz angezeigt. Die Version ist optional. Daher ist es möglich, dass bei der Implementierung keine Versionsnummer definiert wurde.

Log level

Dieser Parameter zeigt die Log-Ebene für die Plugin-Instanz an. Als Log-Ebene wird standardmäßig die Log-Ebene des jeweiligen MERLIC RTE-Prozesses festgelegt, wenn die Plugin-Instanz im MERLIC RTE Setup hinzugefügt wird.

Access level

Dieser Parameter zeigt die für das Plugin festgelegte Zugriffsebene an. Für das MELSEC Communication-Plugin ist die Zugriffsebene standardmäßig auf „monitor and control“ festgelegt, d. h., das Plugin kann „Ereignisse“ empfangen und „Aktionen“ senden. Die Zugriffsebene bestimmt die Berechtigung, die in der Implementierung des Plugins definiert wird. Die Zugriffsebene kann im MERLIC RTE Setup nicht angepasst werden.

Supports rapid validation

Dieser Parameter zeigt an, ob das Plugin die umgehende Validierung der aktuellen Plugin-Konfiguration unterstützt. Für dieses Plugin ist das Kontrollkästchen aktiviert, d. h., dass eine „schnelle Validierung“ unterstützt wird. Das bedeutet, dass die Konfiguration des Plugins bei jeder Änderung eines bearbeitbaren Parameter auf der Registerkarte „Kommunikation“ des MERLIC RTE Setups überprüft wird. Wenn das Plugin keine „schnelle Validierung“ unterstützt, wird die Konfiguration des Plugins nur beim Speichern der Konfiguration überprüft.

User Parameters

Die „User parameters“ stellen die Parameter dar, die für das Plugin konfiguriert werden können. Sie werden in verschiedenen Kategorien angezeigt, die erweitert oder geschlossen werden können.

Die Parameter der einzelnen Kategorien werden in den folgenden Abschnitten beschrieben.

Ethernet Connection Details

Die Parameter in dieser Kategorie definieren die Einstellungen für die Verbindung zur SPS. Weitere Informationen zum Einrichten der Verbindung zur SPS finden Sie unter Verbindung zur SPS einrichten.

Die folgende Abbildung enthält eine Übersicht über die Parameter mit der jeweiligen Standardeinstellung. Unter der Abbildung finden Sie eine ausführliche Beschreibung der Parameter.

IP address

Dieser Parameter definiert die Internet Protocol-Adresse (IP-Adresse) der MELSEC Communication-SPS, zu der eine Verbindung herstellt werden soll. Die Standardeinstellung ist 127.0.0.1. Der Parameter unterstützt nur IPv4-Adressen (Internet Protocol-Version 4). Die Verwendung von Hostnamen wird dabei nicht unterstützt.

Port

Dieser Parameter definiert den für die Verbindung verwendeten Port. Die Standardeinstellung ist „5010“.

System Operation

Die Parameter in dieser Kategorie definieren die Einstellungen im Zusammenhang mit der Version des SPS-Protokolls von MVTec und für den Heartbeat-Modus.

Die folgende Abbildung enthält eine Übersicht über den Parameter mit der jeweiligen Standardeinstellung. Unter der Abbildung finden Sie eine ausführliche Beschreibung des Parameters.

Protocol version

Dieser Parameter definiert die verwendete Version des SPS-Protokolls von MVTec. Die Standardeinstellung ist „1.1“ (die neueste Version). Sie können die Protokollversion auf „1.0“, d. h. auf die in früheren MERLIC-Versionen verwendete Protokollversion, festlegen.

Im Gegensatz zur Protokollversion „1.0“ umfasst die neuere Version einen Heartbeat-Modus, mit dem kontinuierlich signalisiert werden kann, ob die Verbindung zu MERLIC noch aktiv ist. Wenn die Protokollversion „1.1“ verwendet wird, ist ein zusätzliches Feld mit der Bezeichnung „gMV_Heartbeat“ in der exportierten Label-Datei verfügbar und für die SPS reserviert. Dieses Feld enthält einen 16-Bit-Zähler, der laufend vom Plugin aktualisiert wird, solange das Plugin ausgeführt wird. Damit kann die Verbindung zwischen MERLIC und der SPS überwacht werden, sodass bei einem Verbindungsverlust aufgrund von unerwarteten Fehlern darauf reagiert werden kann, indem das SPS-Programm entsprechend konfiguriert wird. Weitere Informationen zu den im SPS-Protokoll verwendeten Feldern finden Sie unter Felder für die Kommunikation mit der SPS.

Wenn Sie vorhandene GX Works2- oder GX Works3-Projekte, in denen MELSEC Communication-Plugins verwendet werden, die in MERLIC-Versionen vor 5.6.0 konfiguriert wurden, mit MERLIC RTE dieser MERLIC-Version verwenden möchten, müssen Sie entweder die Protokollversion „1.0“ verwenden oder die Konfiguration des Plugins und Ihre Projekte dem neuen SPS-Protokoll entsprechend anpassen.

Heartbeat interval

Dieser Parameter definiert das Heartbeat-Intervall in Millisekunden. Die Standardeinstellung ist 1000 ms, d. h., das Feld „gMV_Heartbeat“ für den Heartbeat-Zähler wird alle 1000 ms aktualisiert. Weitere Informationen zum Heartbeat-Modus finden Sie im Abschnitt gMV_Heartbeat unter Fehlerbehandlung.

Dieser Parameter ist nur verfügbar, wenn die verwendete Protokollversion den Heartbeat-Modus unterstützt, d. h., wenn „Protocol version“ auf „1.1“ festgelegt ist. Dieser Parameter kann daher nicht konfiguriert werden, wenn der Parameter „Protocol version“ auf „1.0“ festgelegt ist.

Result Handling Behavior

Die Parameter in dieser Kategorie definieren Einstellungen in Zusammenhang mit dem Abruf von Ergebnissen. Weitere Informationen zur Handhabung von Ergebnissen der verschiedenen Modi finden Sie unter Ergebnismodi.

Die folgende Abbildung enthält eine Übersicht über die Parameter mit der jeweiligen Standardeinstellung. Unter der Abbildung finden Sie eine ausführliche Beschreibung der Parameter.

Result mode

Mit diesem Parameter können Sie den Abfragemodus für Ergebnisse auswählen. Sie haben die Wahl zwischen „Free-running“ und „Dequeue from buffer“. Der Parameter ist standardmäßig auf „Dequeue from buffer“ festgelegt. In der folgenden Tabelle finden Sie eine kurze Beschreibung der einzelnen Modi.

Modus

Beschreibung

Free-running

In diesem Modus werden die Ergebnisse einer Einzelausführung oder einer kontinuierlichen Ausführung ohne Handshake-Mechanismus direkt in den entsprechenden Adressen im SPS-Speicher gespeichert. Dieser Modus ist der schnellste, u. U. aber auch der fehleranfälligste. Abhängig vom Timing von MERLIC und der SPS besteht die Möglichkeit, dass einige Ergebnisse verloren gehen oder überschrieben werden, bevor sie von der SPS erfasst werden können.

Dequeue from buffer

In diesem Modus wird eine interne FIFO-Warteschlange zum Speichern der eingehenden Ergebnisse nach dem Starten einer Einzelausführung oder einer kontinuierlichen Ausführung verwendet. Wenn die SPS ein Ergebnis durch Einstellung von „gMV_ReqCommandCode“ auf 10 anfordert, wird das erste Ergebnis im Puffer in die entsprechende Adresse im SPS-Speicher geschrieben. Das angeforderte Ergebnis wird danach sofort aus der Warteschlange entfernt.

Result buffer capacity

Dieser Parameter definiert die Größe des Puffers, der bei Verwendung von „Dequeue from buffer“ als Ergebnismodus als temporärer Speicher für Ergebnisse verwendet wird. Er stellt die Anzahl der Ergebnisse dar, die im Puffer gespeichert werden können. Die Standardeinstellung ist 10.

Dieser Parameter wird nur verwendet, wenn „Dequeue from buffer“ als Ergebnismodus festgelegt ist. Er hat keine Auswirkung, wenn „Result mode“ auf „Free-running“ festgelegt ist. Er wird daher für die Konfiguration deaktiviert, wenn der Modus „Free-running“ ausgewählt ist.

DequeueResult command timeout

Dieser Parameter definiert das Timeout für den Modus „Dequeue from buffer“, wenn auf ein neues Ergebnis gewartet wird. Wenn die SPS ein Ergebnis anfordert und das jeweilige Ergebnis noch nicht verfügbar ist, werden alle anderen Anforderungen blockiert, bis das Ergebnis verfügbar oder das angegebene Timeout abgelaufen ist. Das Timeout ist standardmäßig auf 1000 ms festgelegt.

Dieser Parameter wird nur verwendet, wenn „Dequeue from buffer“ als Ergebnismodus festgelegt ist. Er hat keine Auswirkung, wenn „Result mode“ auf „Free-running“ festgelegt ist. Er wird daher für die Konfiguration deaktiviert, wenn der Modus „Free-running“ ausgewählt ist.

Writing Data to PLC Memory

Die Parameter in dieser Kategorie definieren, wie viele Ergebnisse an die SPS übertragen werden können. Sie müssen die gewünschte Anzahl für jeden Datentyp separat festlegen. Achten Sie darauf, dass die Konfiguration für alle MERLIC-Rezepte passt, die verwendet werden sollen, d. h. für alle MERLIC-Vision-Apps, auf die in den Rezepten verwiesen wird.

Standardmäßig werden keine Ergebnisse an die SPS übertragen. Daher müssen Sie zuerst die Parameter in dieser Kategorie entsprechend anpassen und die gewünschte Anzahl von Ergebnissen für die einzelnen Datentypen festlegen.

Die folgende Abbildung enthält eine Übersicht über die Parameter. Unter der Abbildung finden Sie eine ausführliche Beschreibung der Parameter.

Head device number

Dieser Parameter definiert die erste Speicheradresse des Blocks, der in der SPS für alle Werte reserviert wird, die vom Plugin in das Protokoll geschrieben und von der SPS gelesen werden, z. B. aktueller Zustand und Ergebniswerte.

Die Standardeinstellung ist 0 entsprechend D0.

Flush cycle time for writing data to the PLC memory

Dieser Parameter definiert das Intervall, in dem das Plugin versucht, Daten in den Speicher der SPS zu schreiben.

Standardmäßig ist er auf 10 ms eingestellt, was bedeutet, dass das Plugin alle 10 ms versucht, die Daten in die SPS zu schreiben.

BOOL (Bit) result allocation

Dieser Parameter definiert die Anzahl von Boolean-Ergebnissen, die an die SPS übertragen werden können. Wenn Sie beispielsweise bis zu fünf Boolean-Ergebnisse übertragen möchten, müssen Sie den Parameter auf 5 oder höher festlegen.

Die SPS reserviert die Speicheradressen für die erforderlichen Felder und ordnet sie zu. Die Labels der Felder bestehen aus dem Präfix „gMV_Result_BOOL“ gefolgt von der Indexnummer des entsprechenden MVApp-Ergebnisses. Für das erste Ergebnis dieses Datentyps wird beispielsweise „gMV_Result_BOOL_0“ verwendet.

Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt, d. h., es wird kein Boolean-Ergebnis übertragen.

Parameter dieses Datentyps benötigen genau ein Bit. Daher wird genau ein Bit einer Speicheradresse dem Feld eines Boolean-Ergebnisses zugeordnet, sofern maximal 16 Ergebnisse ausgewählt sind. Die einzelnen Ergebnisse in einem bestimmten device werden anhand einer hexadezimalen Ziffer adressiert, z. B. D30.0, D30.1, ..., D30.F. Werden mehr als 16 Boolean-Ergebnisse zurückgegeben, werden weitere Speicheradressen zugeordnet, um ein Feld für jedes Ergebnis zur Verfügung zu stellen.

WORD (unsigned 16-bit integer) result allocation

Dieser Parameter definiert die Anzahl von WORD-Ergebnissen, die an die SPS übertragen werden können. Wenn Sie beispielsweise bis zu fünf WORD-Ergebnisse übertragen möchten, müssen Sie den Parameter auf 5 oder höher festlegen.

Die SPS reserviert die Speicheradressen für die erforderlichen Felder und ordnet sie zu. Die Labels der Felder bestehen aus dem Präfix „gMV_Result_WORD“ gefolgt von der Indexnummer des entsprechenden MVApp-Ergebnisses. Für das erste Ergebnis dieses Datentyps wird beispielsweise „gMV_Result_WORD_0“ verwendet.

Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt, d. h., es wird kein WORD-Ergebnis übertragen.

Parameter dieses Datentyps benötigen genau 16 Bit, was genau einem device entspricht. Daher wird die Adresse eines ganzen device zugeordnet, z. B. D31.

DWORD (unsigned 32-bit integer) result allocation

Dieser Parameter definiert die Anzahl von DWORD-Ergebnissen, die an die SPS übertragen werden können. Wenn Sie beispielsweise bis zu fünf DWORD-Ergebnisse übertragen möchten, müssen Sie den Parameter auf 5 oder höher festlegen.

Die SPS reserviert die Speicheradressen für die erforderlichen Felder und ordnet sie zu. Die Labels der Felder bestehen aus dem Präfix „gMV_Result_DWORD“ gefolgt von der Indexnummer des entsprechenden MVApp-Ergebnisses. Für das erste Ergebnis dieses Datentyps wird beispielsweise „gMV_Result_DWORD_0“ verwendet.

Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt, d. h., es wird kein DWORD-Ergebnis übertragen.

Parameter dieses Datentyps benötigen genau 32 Bit, was genau zwei devices entspricht. Daher werden zwei devices reserviert, aber nur die erste Adresse wird zugeordnet, z. B. D32, wenn die Adressen D32 und D33 verwendet werden.

INT (signed 16-bit integer) result allocation

Dieser Parameter definiert die Anzahl von INT-Ergebnissen, die an die SPS übertragen werden können. Wenn Sie beispielsweise bis zu fünf INT-Ergebnisse übertragen möchten, müssen Sie den Parameter auf 5 oder höher festlegen.

Die SPS reserviert die Speicheradressen für die erforderlichen Felder und ordnet sie zu. Die Labels der Felder bestehen aus dem Präfix „gMV_Result_INT“ gefolgt von der Indexnummer des entsprechenden MVApp-Ergebnisses. Für das erste Ergebnis dieses Datentyps wird beispielsweise „gMV_Result_INT_0“ verwendet.

Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt, d. h., es wird kein INT-Ergebnis übertragen.

Parameter dieses Datentyps benötigen genau 16 Bit, was genau einem device entspricht. Daher wird die Adresse eines ganzen device zugeordnet, z. B. D34.

DINT (signed 32-bit integer) result allocation

Dieser Parameter definiert die Anzahl von DINT-Ergebnissen, die an die SPS übertragen werden können. Wenn Sie beispielsweise bis zu fünf DINT-Ergebnisse übertragen möchten, müssen Sie den Parameter auf 5 oder höher festlegen.

Die SPS reserviert die Speicheradressen für die erforderlichen Felder und ordnet sie zu. Die Labels der Felder bestehen aus dem Präfix „gMV_Result_DINT“ gefolgt von der Indexnummer des entsprechenden MVApp-Ergebnisses. Für das erste Ergebnis dieses Datentyps wird beispielsweise „gMV_Result_DINT_0“ verwendet.

Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt, d. h., es wird kein DINT-Ergebnis übertragen.

Parameter dieses Datentyps benötigen genau 32 Bit, was genau zwei devices entspricht. Daher werden zwei devices reserviert, aber nur die erste Adresse wird zugeordnet, z. B. D35, wenn die Adressen D35 und D36 verwendet werden.

REAL (single-precision floating-point) result allocation

Dieser Parameter definiert die Anzahl von REAL-Ergebnissen, die an die SPS übertragen werden können. Wenn Sie beispielsweise bis zu fünf REAL-Ergebnisse übertragen möchten, müssen Sie den Parameter auf 5 oder höher festlegen.

Die SPS reserviert die Speicheradressen für die erforderlichen Felder und ordnet sie zu. Die Labels der Felder bestehen aus dem Präfix „gMV_Result_REAL“ gefolgt von der Indexnummer des entsprechenden MVApp-Ergebnisses. Für das erste Ergebnis dieses Datentyps wird beispielsweise „gMV_Result_REAL_0“ verwendet.

Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt, d. h., es wird kein REAL-Ergebnis übertragen.

Parameter dieses Datentyps benötigen genau 32 Bit, was genau zwei devices entspricht. Daher werden zwei devices reserviert, aber nur die erste Adresse wird zugeordnet, z. B. D37, wenn die Adressen D37 und D38 verwendet werden.

LREAL (double-precision floating-point) result allocation

Dieser Parameter definiert die Anzahl von LREAL-Ergebnissen, die an die SPS übertragen werden können. Wenn Sie beispielsweise bis zu fünf LREAL-Ergebnisse übertragen möchten, müssen Sie den Parameter auf 5 oder höher festlegen.

Die SPS reserviert die Speicheradressen für die erforderlichen Felder und ordnet sie zu. Die Labels der Felder bestehen aus dem Präfix „gMV_Result_LREAL“ gefolgt von der Indexnummer des entsprechenden MVApp-Ergebnisses. Für das erste Ergebnis dieses Datentyps wird beispielsweise „gMV_Result_LREAL_0“ verwendet.

Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt, d. h., es wird kein LREAL-Ergebnis übertragen.

Parameter dieses Datentyps benötigen genau 64 Bit, was genau vier devices entspricht. Daher werden vier devices reserviert, aber nur die erste Adresse wird zugeordnet, z. B. D39, wenn die Adressen D39 bis D42 verwendet werden.

STRING[32] result allocation

Dieser Parameter definiert die Anzahl von STRING[32]-Ergebnissen, die an die SPS übertragen werden können. Wenn Sie beispielsweise bis zu fünf STRING[32]-Ergebnisse übertragen möchten, müssen Sie den Parameter auf 5 oder höher festlegen.

Die SPS reserviert die Speicheradressen für die erforderlichen Felder und ordnet sie zu. Die Labels der Felder bestehen aus dem Präfix „gMV_Result_STRING32“ gefolgt von der Indexnummer des entsprechenden MVApp-Ergebnisses. Für das erste Ergebnis dieses Datentyps wird beispielsweise „gMV_Result_STRING32_0“ verwendet.

Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt, d. h., es wird kein STRING[32]-Ergebnis übertragen.

Parameter dieses Datentyps benötigen genau 32 Bytes (256 Bit), was genau 16 devices entspricht. Daher werden 16 devices reserviert, aber nur die erste Adresse wird zugeordnet, z. B. D43, wenn die Adressen D43 bis D58 verwendet werden.

Reading Data from PLC Memory

Die Parameter in dieser Kategorie definieren, wie viele Iterationsparameter eines Datentyps jeweils an die SPS übergeben werden können. Ein Iterationsparameter stellt einen Parameter dar, der als Argument für die Ausführung der MVApp verwendet wird, um den Wert des entsprechenden MVApp-Parameters zu überschreiben, der im geladenen Rezept angegeben ist. So können Sie die MVApp mit anderen Eingabewerten ausführen, ohne das Rezept zu ändern. Die Benutzerparameter in dieser Kategorie definieren somit, wie viele Parameterwerte eines Datentyps von der SPS für die Ausführung jeweils überschrieben werden können.

Standardmäßig sind keine Iterationsparameter für die Konfiguration durch die SPS verfügbar. Daher müssen Sie zuerst die Parameter in dieser Kategorie entsprechend anpassen und die gewünschte Anzahl von Iterationsparametern für die einzelnen Datentypen festlegen.

Die folgende Abbildung enthält eine Übersicht über die Parameter. Unter der Abbildung finden Sie eine ausführliche Beschreibung der Parameter.

Head device number

Dieser Parameter definiert die erste Speicheradresse des in der SPS reservierten Blocks. Dieser Block enthält alle Werte, die von der SPS in das Protokoll geschrieben und vom Plugin gelesen werden, z. B. angeforderte Befehle und Werte von Iterationsparametern. Die Standardeinstellung ist 100 entsprechend D100.

Bei der Standardeinstellung des entsprechenden Parameters „Head device number“ im Abschnitt „Writing Data to PLC Memory“ sind 100 devices für den Block von Werten verfügbar, die vom Plugin in das Protokoll geschrieben werden. Diese Zahl ist aber u. U. nicht in allen Anwendungsfällen ausreichend. Wenn beispielsweise eine Vielzahl von Ergebnissen bei der Ausführung einer MVApp übertragen werden soll und für diese Ergebnisse mehr als 100 devices im Speicher benötigt werden, muss „Head device number“ in der Kategorie „Reading Data from PLC Memory“ erhöht werden. Andernfalls kommt es zu einer Überlappung des vom Plugin geschriebenen Blocks und des von der SPS geschriebenen Blocks, da versucht wird, in die gleichen Adressen zu schreiben. Um dies zu verhindern, wird im MERLIC RTE Setup ein Fehler angezeigt, wenn „Head device number“ in „Reading Data from PLC Memory“ zu niedrig festgelegt ist.

Alternativ können Sie auch den Parameter auf eine große Zahl festlegen, um das Risiko einer Überlappung im Speicher zu minimieren. Allerdings muss vermieden werden, dass eine Speicheradresse außerhalb des zulässigen Bereichs für devices festgelegt wird. Die Größe des verfügbaren Speichers hängt vom SPS-Modell ab und kann vorab nicht vom Plugin abgefragt werden. Die Einstellung dieses Parameters wird daher erst beim Starten des Plugins und beim Versuch, mit der SPS zu kommunizieren, überprüft. Wenn die SPS versucht, einen Wert in eine nicht verfügbare Registeradresse zu schreiben, tritt ein Fehler auf. Der Fehler wird in den Feldern „gMV_ErrorCode“ und „gMV_ErrorCause“ ausgegeben. Darüber hinaus werden die Fehler in der Log-Datei von MERLIC RTE protokolliert.

Polling cycle time for reading data from the PLC memory

Dieser Parameter definiert das Intervall, in dem das Plugin versucht, den gesamten Speicherbereich der SPS auszulesen.

Standardmäßig ist er auf 10 ms eingestellt, was bedeutet, dass das Plugin alle 10 ms versucht, den Speicher auszulesen.

BOOL (Bit) iteration parameter allocation

Dieser Parameter definiert die Anzahl von Iterationsparametern des Datentyps Boolean, die von der SPS an MERLIC übertragen werden können. Wenn die SPS beispielsweise die Boolean-Werte von bis zu fünf MVApp-Parametern, die im Rezept definiert sind, überschreiben können soll, müssen Sie den Parameter auf 5 festlegen.

Die SPS reserviert die Speicheradressen für die erforderlichen Felder und ordnet sie zu. Die Labels der Felder bestehen aus dem Präfix „gMV_ItParam_BOOL“ gefolgt von der Indexnummer des entsprechenden MVApp-Ergebnisses. Für den Wert des ersten Iterationsparameters dieses Datentyps wird beispielsweise „gMV_ItParam_BOOL_0“ verwendet.

Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt, sodass kein Feld für Parameter dieses Datentyps hinzugefügt wird.

Parameter dieses Datentyps benötigen genau 1 Bit. Daher wird genau ein Bit einer Speicheradresse dem Feld eines Boolean-Iterationsparameters zugeordnet. Die einzelnen Iterationsparameter in einem bestimmten device werden anhand einer hexadezimalen Ziffer adressiert, z. B. D112.0, D112.1, ..., D112.F.

Darüber hinaus wird ein weiteres Feld hinzugefügt: „gMV_ItParamUseArray_BOOL“. Dieses Feld wird von der SPS verwendet, um anzugeben, ob die Parameterwerte im Rezept für die nächste Ausführung durch die Werte in den Feldern der entsprechenden Iterationsparameter überschrieben werden sollen.

Für jeden verfügbaren Iterationsparameter dieses Datentyps muss die SPS bitweise festlegen, ob er für die Ausführung verwendet werden soll. Wenn Sie diesen Parameter beispielsweise auf 2 festlegen und beide Boolean-Parameter in der nächsten Ausführung verwenden möchten, muss die SPS den Wert des Felds „gMV_ItParamUseArray_BOOL“ auf 11 festlegen.

WORD (unsigned 16-bit integer) iteration parameter allocation

Dieser Parameter definiert die Anzahl von Iterationsparametern des Datentyps WORD, die von der SPS an MERLIC übertragen werden können. Wenn die SPS beispielsweise die WORD-Werte von bis zu fünf MVApp-Parametern, die im Rezept definiert sind, überschreiben können soll, müssen Sie den Parameter auf 5 festlegen.

Die SPS reserviert die Speicheradressen für die erforderlichen Felder und ordnet sie zu. Die Labels der Felder bestehen aus dem Präfix „gMV_ItParam_WORD“ gefolgt von der Indexnummer des entsprechenden MVApp-Ergebnisses. Für den Wert des ersten Iterationsparameters dieses Datentyps wird beispielsweise „gMV_ItParam_WORD_0“ verwendet.

Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt, sodass kein Feld für Parameter dieses Datentyps hinzugefügt wird.

Parameter dieses Datentyps benötigen genau 16 Bit, was genau einem device entspricht. Daher wird die Adresse eines ganzen device zugeordnet, z. B. D113.

Darüber hinaus wird ein weiteres Feld hinzugefügt: „gMV_ItParamUseArray_WORD“. Dieses Feld wird von der SPS verwendet, um anzugeben, ob die Parameterwerte im Rezept für die nächste Ausführung durch die Werte in den Feldern der entsprechenden Iterationsparameter überschrieben werden sollen.

Für jeden verfügbaren Iterationsparameter dieses Datentyps muss die SPS bitweise festlegen, ob er für die Ausführung verwendet werden soll. Wenn Sie diesen Parameter beispielsweise auf 2 festlegen und beide WORD-Parameter in der nächsten Ausführung verwenden möchten, muss die SPS den Wert des Felds „gMV_ItParamUseArray_WORD“ auf 11 festlegen.

DWORD (unsigned 32-bit integer) iteration parameter allocation

Dieser Parameter definiert die Anzahl von Iterationsparametern des Datentyps DWORD, die von der SPS an MERLIC übertragen werden können. Wenn die SPS beispielsweise die DWORD-Werte von bis zu fünf MVApp-Parametern, die im Rezept definiert sind, überschreiben können soll, müssen Sie den Parameter auf 5 festlegen.

Die SPS reserviert die Speicheradressen für die erforderlichen Felder und ordnet sie zu. Die Labels der Felder bestehen aus dem Präfix „gMV_ItParam_DWORD“ gefolgt von der Indexnummer des entsprechenden MVApp-Ergebnisses. Für den Wert des ersten Iterationsparameters dieses Datentyps wird beispielsweise „gMV_ItParam_DWORD_0“ verwendet.

Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt, sodass kein Feld für Parameter dieses Datentyps hinzugefügt wird.

Parameter dieses Datentyps benötigen genau 32 Bit, was genau zwei devices entspricht. Daher werden zwei devices reserviert, aber nur die erste Adresse wird zugeordnet, z. B. D114, wenn die Adressen D114 und D115 verwendet werden.

Darüber hinaus wird ein weiteres Feld hinzugefügt: „gMV_ItParamUseArray_DWORD“. Dieses Feld wird von der SPS verwendet, um anzugeben, ob die Parameterwerte im Rezept für die nächste Ausführung durch die Werte in den Feldern der entsprechenden Iterationsparameter überschrieben werden sollen.

Für jeden verfügbaren Iterationsparameter dieses Datentyps muss die SPS bitweise festlegen, ob er für die Ausführung verwendet werden soll. Wenn Sie diesen Parameter beispielsweise auf 2 festlegen und beide DWORD-Parameter in der nächsten Ausführung verwenden möchten, muss die SPS den Wert des Felds „gMV_ItParamUseArray_DWORD“ auf 11 festlegen.

INT (signed 16-bit integer) iteration parameter allocation

Dieser Parameter definiert die Anzahl von Iterationsparametern des Datentyps INT, die von der SPS an MERLIC übertragen werden können. Wenn die SPS beispielsweise die INT-Werte von bis zu fünf MVApp-Parametern, die im Rezept definiert sind, überschreiben können soll, müssen Sie den Parameter auf 5 festlegen.

Die SPS reserviert die Speicheradressen für die erforderlichen Felder und ordnet sie zu. Die Labels der Felder bestehen aus dem Präfix „gMV_ItParam_INT“ gefolgt von der Indexnummer des entsprechenden MVApp-Ergebnisses. Für den Wert des ersten Iterationsparameters dieses Datentyps wird beispielsweise „gMV_ItParam_INT_0“ verwendet.

Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt, sodass kein Feld für Parameter dieses Datentyps hinzugefügt wird.

Parameter dieses Datentyps benötigen genau 16 Bit, was genau einem device entspricht. Daher wird die Adresse eines ganzen device zugeordnet, z. B. D116.

Darüber hinaus wird ein weiteres Feld hinzugefügt: „gMV_ItParamUseArray_INT“. Dieses Feld wird von der SPS verwendet, um anzugeben, ob die Parameterwerte im Rezept für die nächste Ausführung durch die Werte in den Feldern der entsprechenden Iterationsparameter überschrieben werden sollen.

Für jeden verfügbaren Iterationsparameter dieses Datentyps muss die SPS bitweise festlegen, ob er für die Ausführung verwendet werden soll. Wenn Sie diesen Parameter beispielsweise auf 2 festlegen und beide INT-Parameter in der nächsten Ausführung verwenden möchten, muss die SPS den Wert des Felds „gMV_ItParamUseArray_INT“ auf 11 festlegen.

DINT (signed 32-bit integer) iteration parameter allocation

Dieser Parameter definiert die Anzahl von Iterationsparametern des Datentyps DINT, die von der SPS an MERLIC übertragen werden können. Wenn die SPS beispielsweise die DINT-Werte von bis zu fünf MVApp-Parametern, die im Rezept definiert sind, überschreiben können soll, müssen Sie den Parameter auf 5 festlegen.

Die SPS reserviert die Speicheradressen für die erforderlichen Felder und ordnet sie zu. Die Labels der Felder bestehen aus dem Präfix „gMV_ItParam_DINT“ gefolgt von der Indexnummer des entsprechenden MVApp-Ergebnisses. Für den Wert des ersten Iterationsparameters dieses Datentyps wird beispielsweise „gMV_ItParam_DINT_0“ verwendet.

Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt, sodass kein Feld für Parameter dieses Datentyps hinzugefügt wird.

Parameter dieses Datentyps benötigen genau 32 Bit, was genau zwei devices entspricht. Daher werden zwei devices reserviert, aber nur die erste Adresse wird zugeordnet, z. B. D117, wenn die Adressen D117 und D118 verwendet werden.

Darüber hinaus wird ein weiteres Feld hinzugefügt: „gMV_ItParamUseArray_DINT“. Dieses Feld wird von der SPS verwendet, um anzugeben, ob die Parameterwerte im Rezept für die nächste Ausführung durch die Werte in den Feldern der entsprechenden Iterationsparameter überschrieben werden sollen.

Für jeden verfügbaren Iterationsparameter dieses Datentyps muss die SPS bitweise festlegen, ob er für die Ausführung verwendet werden soll. Wenn Sie diesen Parameter beispielsweise auf 2 festlegen und beide DINT-Parameter in der nächsten Ausführung verwenden möchten, muss die SPS den Wert des Felds „gMV_ItParamUseArray_DINT“ auf 11 festlegen.

REAL (single-precision floating-point) iteration parameter allocation

Dieser Parameter definiert die Anzahl von Iterationsparametern des Datentyps REAL, die von der SPS an MERLIC übertragen werden können. Wenn die SPS beispielsweise die REAL-Werte von bis zu fünf MVApp-Parametern, die im Rezept definiert sind, überschreiben können soll, müssen Sie den Parameter auf 5 festlegen.

Die SPS reserviert die Speicheradressen für die erforderlichen Felder und ordnet sie zu. Die Labels der Felder bestehen aus dem Präfix „gMV_ItParam_REAL“ gefolgt von der Indexnummer des entsprechenden MVApp-Ergebnisses. Für den Wert des ersten Iterationsparameters dieses Datentyps wird beispielsweise „gMV_ItParam_REAL_0“ verwendet.

Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt, sodass kein Feld für Parameter dieses Datentyps hinzugefügt wird.

Parameter dieses Datentyps benötigen genau 32 Bit, was genau zwei devices entspricht. Daher werden zwei devices reserviert, aber nur die erste Adresse wird zugeordnet, z. B. D119, wenn die Adressen D119 und D120 verwendet werden.

Darüber hinaus wird ein weiteres Feld hinzugefügt: „gMV_ItParamUseArray_REAL“. Dieses Feld wird von der SPS verwendet, um anzugeben, ob die Parameterwerte im Rezept für die nächste Ausführung durch die Werte in den Feldern der entsprechenden Iterationsparameter überschrieben werden sollen.

Für jeden verfügbaren Iterationsparameter dieses Datentyps muss die SPS bitweise festlegen, ob er für die Ausführung verwendet werden soll. Wenn Sie diesen Parameter beispielsweise auf 2 festlegen und beide REAL-Parameter in der nächsten Ausführung verwenden möchten, muss die SPS den Wert des Felds „gMV_ItParamUseArray_REAL“ auf 11 festlegen.

LREAL (double-precision floating-point) iteration parameter allocation

Dieser Parameter definiert die Anzahl von Iterationsparametern des Datentyps LREAL, die von der SPS an MERLIC übertragen werden können. Wenn die SPS beispielsweise die LREAL-Werte von bis zu fünf MVApp-Parametern, die im Rezept definiert sind, überschreiben können soll, müssen Sie den Parameter auf 5 festlegen.

Die SPS reserviert die Speicheradressen für die erforderlichen Felder und ordnet sie zu. Die Labels der Felder bestehen aus dem Präfix „gMV_ItParam_LREAL“ gefolgt von der Indexnummer des entsprechenden MVApp-Ergebnisses. Für den Wert des ersten Iterationsparameters dieses Datentyps wird beispielsweise „gMV_ItParam_LREAL_0“ verwendet.

Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt, sodass kein Feld für Parameter dieses Datentyps hinzugefügt wird.

Parameter dieses Datentyps benötigen genau 64 Bit, was genau vier devices entspricht. Daher werden vier devices reserviert, aber nur die erste Adresse wird zugeordnet, z. B. D121, wenn die Adressen D121 bis D124 verwendet werden.

Darüber hinaus wird ein weiteres Feld hinzugefügt: „gMV_ItParamUseArray_LREAL“. Dieses Feld wird von der SPS verwendet, um anzugeben, ob die Parameterwerte im Rezept für die nächste Ausführung durch die Werte in den Feldern der entsprechenden Iterationsparameter überschrieben werden sollen.

Für jeden verfügbaren Iterationsparameter dieses Datentyps muss die SPS bitweise festlegen, ob er für die Ausführung verwendet werden soll. Wenn Sie diesen Parameter beispielsweise auf 2 festlegen und beide LREAL-Parameter in der nächsten Ausführung verwenden möchten, muss die SPS den Wert des Felds „gMV_ItParamUseArray_LREAL“ auf 11 festlegen.

STRING[32] iteration parameter allocation

Dieser Parameter definiert die Anzahl von Iterationsparametern des Datentyps STRING[32], die von der SPS an MERLIC übertragen werden können. Wenn die SPS beispielsweise die STRING[32]-Werte von bis zu fünf MVApp-Parametern, die im Rezept definiert sind, überschreiben können soll, müssen Sie den Parameter auf 5 festlegen.

Die SPS reserviert die Speicheradressen für die erforderlichen Felder und ordnet sie zu. Die Labels der Felder bestehen aus dem Präfix „gMV_ItParam_STRING32“ gefolgt von der Indexnummer des entsprechenden MVApp-Ergebnisses. Für den Wert des ersten Iterationsparameters dieses Datentyps wird beispielsweise „gMV_ItParam_STRING32_0“ verwendet.

Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt, sodass kein Feld für Parameter dieses Datentyps hinzugefügt wird.

Parameter dieses Datentyps benötigen genau 32 Bytes (256 Bit), was genau 16 devices entspricht. Daher werden 16 devices reserviert, aber nur die erste Adresse wird zugeordnet, z. B. D125, wenn die Adressen D125 bis D140 verwendet werden.

Darüber hinaus wird ein weiteres Feld hinzugefügt: „gMV_ItParamUseArray_STRING32“. Dieses Feld wird von der SPS verwendet, um anzugeben, ob die Parameterwerte im Rezept für die nächste Ausführung durch die Werte in den Feldern der entsprechenden Iterationsparameter überschrieben werden sollen.

Für jeden verfügbaren Iterationsparameter dieses Datentyps muss die SPS bitweise festlegen, ob er für die Ausführung verwendet werden soll. Wenn Sie diesen Parameter beispielsweise auf 2 festlegen und beide STRING[32]-Parameter in der nächsten Ausführung verwenden möchten, muss die SPS den Wert des Felds „gMV_ItParamUseArray_STRING32“ auf 11 festlegen.

Global Label CSV Export

Die Parameter in dieser Kategorie definieren den Speicherort und den Namen der Datei, die beim Starten des Plugins exportiert wird. Die Datei hängt von der jeweiligen Konfiguration des Plugins ab und enthält die globalen Labels aller Felder, die von der SPS reserviert werden sollen. Sie enthält einige Standardlabels, die immer exportiert werden, z. B. das Label zum Anfordern von Befehlen, und auch die Labels für die Anzahl der Ergebnisse und Iterationsparameter, die in der Konfiguration des Plugins definiert sind.

Die Datei ist als CSV-Datei formatiert und kann in das Projekt des SPS-Programms importiert werden.

Die folgende Abbildung enthält eine Übersicht über die Parameter mit der jeweiligen Standardeinstellung. Unter der Abbildung finden Sie eine ausführliche Beschreibung der Parameter.

Environment

Dieser Parameter definiert die Anwendung, für die Labels exportiert werden. Sie können eine der in der folgenden Liste aufgeführten GX Works-Versionen verwenden. Die exportierte „Global Label“-Datei wird den Anforderungen der ausgewählten Anwendung entsprechend formatiert. Die Standardeinstellung ist „GX Works2“. Achten Sie darauf, dass Sie die richtige Anwendung auswählen. Andernfalls kann beim Importieren der CSV-Datei in das Projekt Ihrer GX Works-Version ein Fehler auftreten.

Wert

Beschreibung

GX Works2

Die exportierte „Global Label“-Datei wird den Anforderungen von GX Works2 entsprechend formatiert.

GX Works3

Die exportierte „Global Label“-Datei wird den Anforderungen von GX Works3 entsprechend formatiert.

Locale

Dieser Parameter definiert die Sprache für den Export der „Global Label“-Datei. Genauer gesagt: er bestimmt die Sprache der Überschriften in der exportierten Datei. Derzeit können Sie eine der in der folgenden Liste aufgeführten Einstellungen verwenden. Die Standardeinstellung ist „en-US“.

Wert

Beschreibung

en-US

Englisch (USA)

ja-JP

Japanisch (Japan)

Achten Sie darauf, dass Sie die richtige Sprache auswählen, um Fehler beim Import der CSV-Datei in GX Works zu vermeiden. Wenn Sie die englische Version von GX Works verwenden, müssen Sie „en-US“ auswählen. Wenn Sie die japanische Version verwenden, müssen Sie „ja-JP“ auswählen.

Output directory

Dieser Parameter definiert das Verzeichnis, in dem die Datei gespeichert wird. Sie können das Verzeichnis im Dateisystem über die Schaltfläche auswählen (auf lokalen Systemen) oder den Pfad direkt in das Textfeld eingeben. Das Verzeichnis ist standardmäßig „%LOCALAPPDATA%/Temp“ auf Windows-Systemen bzw. „/tmp“ auf Linux-Systemen.

Output file name

Dieser Parameter definiert den Namen der exportierten Datei. Sie können den Namen direkt im Eingabefeld ändern. Die Standardeinstellung ist „gMV_GlobalLabels.csv“.