inpainting_cedinpainting_cedInpaintingCedinpainting_cedInpaintingCedInpaintingCed — Inpainting eines Bildbereiches durch kohärenzverstärkende
Diffusion.
nach Weickert beruht. Diese Gleichung, mit einer von den Grauwerten
in ImageImageImageImageImageimage abhängigen 2x2
Koeffizientenmatrix G, ist eine Verallgemeinerung der
Krümmungsfluss- oder intrinsischen Wärmeleitungsgleichung
Ebenso wie im Operator inpainting_mcfinpainting_mcfInpaintingMcfinpainting_mcfInpaintingMcfInpaintingMcf wird hier die Struktur
der Bilddaten in RegionRegionRegionRegionRegionregion durch Glättung der Niveaulinien
vereinfacht. So lassen sich störende Objekte aus dem Bild
entfernen, wobei die Kanten der Umgebung stetig fortgesetzt
werden. Diesen Vorgang bezeichnet man als Image Inpainting. Ziel ist
es, dass keine auffälligen Artefakte oder Schmiereffekte
zurückbleiben, damit die Bildmanipulation für einen menschlichen
Beobachter möglichst schwach sichtbar wird.
wobei I die Einheitsmatrix bezeichnet, wird diese Matrix in
inpainting_cedinpainting_cedInpaintingCedinpainting_cedInpaintingCedInpaintingCed komponentenweise in Ortsrichtung durch einen
Gaußfilter mit Standardabweichung RhoRhoRhoRhoRhorho geglättet und
anschließend aus den Eigenwerten
und Eigenvektoren
der so entstandenen Matrix die
endgültige Koeffizientenmatrix
konstruiert, wobei die Funktionen
empirisch bestimmt und aus der Veröffentlichung von Weickert
entnommen sind.
Die Diffusionsrichtung wird bei inpainting_mcfinpainting_mcfInpaintingMcfinpainting_mcfInpaintingMcfInpaintingMcf also alleine
durch die lokale Richtung des Grauwertgradienten bestimmt,
wohingegen die makroskopische Struktur der
Bildobjekte auf der Skala RhoRhoRhoRhoRhorho wiedergibt und die Stärke
der Diffusion in inpainting_cedinpainting_cedInpaintingCedinpainting_cedInpaintingCedInpaintingCed davon abhängt, wie gut
diese Struktur definiert ist.
Um bestmögliche Übereinstimmung der erzeugten Kanten mit den
Bilddaten der Umgebung zu erreichen, werden nicht wie bei Filtern
üblich die Grauwerte am Rand des Rechengebietes RegionRegionRegionRegionRegionregion
gespiegelt, um die Glättung mit der Filtermaske zum Wert
RhoRhoRhoRhoRhorho auf den randnahen Pixeln durchzuführen. Stattdessen
wird die Existenz von Grauwerten auf einem ceil(3.1*Rho)+2 Pixel
breiten Streifen um RegionRegionRegionRegionRegionregion vorausgesetzt und diese Werte
bei der Anwendung der Faltungsmaske mitverwendet. Das bedeutet,
RegionRegionRegionRegionRegionregion muss mindestens diesen Abstand zum Rand der
Bildmatrix ImageImageImageImageImageimage einhalten. Durch die Einbeziehung der
Grauwerte und Richtungsinformationen in diesem erweiterten Gebiet
wird erreicht, dass die Fortsetzung der Kanten nicht nur stetig,
sondern auch glatt, das heißt ohne Knicke, erfolgt. Es ist zu
beachten, dass der Inpaintingvorgang sich auf diejenigen Pixel
beschränkt, die innerhalb der ROI des Eingabebildes ImageImageImageImageImageimage
liegen. Umfasst diese nicht die gesamte Region RegionRegionRegionRegionRegionregion, so
wird ein Streifen um die Schnittmenge aus RegionRegionRegionRegionRegionregion und der
ROI verwendet, um die Randwerte zu definieren.
J. Weickert, V. Hlavac, R. Sara; „Multiscale texture
enhancement“; Computer analysis of images and patterns, Lecture
Notes in Computer Science, Vol. 970, pp. 230-237; Springer,
Berlin; 1995.
J. Weickert, B. ter Haar Romeny, L. Florack, J. Koenderink,
M. Viergever; „A review of nonlinear diffusion filtering“;
Scale-Space Theory in Computer Vision, Lecture Notes in
Comp. Science, Vol. 1252, pp. 3-28; Springer, Berlin; 1997.