Server-Konfiguration

Zum Konfigurieren des Servers müssen Sie die jeweilige INI-Datei bearbeiten. Die Standard-MERLIC5.ini-Datei befindet sich im Verzeichnis %AppData%\MVTec.

Server aktivieren

Zum Aktivieren und Deaktivieren des Servers gibt es eine Einstellung in der INI-Datei im Abschnitt [General]

Kopieren
[General]
StartServer=true

Eigenschaften angeben

Bei einem aktivierten Server müssen die Eigenschaften für den Server zum Abschnitt mit der Beschriftung [Server] hinzugefügt werden. Wenn die Beschriftung [Server] in der INI-Datei noch nicht vorhanden ist, können Sie sie einfach hinzufügen und die Einstellungen für den Server unter dieser neuen Beschriftung vornehmen.

Die maximale Anzahl gleichzeitig verbundener Frontends kann beispielsweise wie folgt festgelegt werden:

Kopieren
[Server]
MaxConnections=5
WriteLockTimeout=10000
TcpHost=localhost
TcpPortMin=9090
TcpPortMax=9099

Die Beschriftung [Server] gibt an, dass die folgenden Eigenschaften zur Konfiguration des Servers dienen. In der zweiten Zeile wird die Eigenschaft definiert. Im vorliegenden Fall wird die Eigenschaft „MaxConnections“ auf 5 festgelegt. Wenn Sie weitere Eigenschaften des Servers konfigurieren möchten, müssen Sie jede Eigenschaftseinstellung in einer neuen Zeile vornehmen.

Die Eigenschaften für das Frontend müssen zum [Frontend]-Abschnitt hinzugefügt werden, z. B.:

Kopieren
[Frontend]
Port=9090

Weitere Informationen finden Sie im Kapitel Die INI-Datei von MERLIC.

Verfügbare Eigenschaften

Derzeit können die folgenden Eigenschaften für die Konfiguration des Servers festgelegt werden:

Eigenschaften im Abschnitt [General]

Eigenschaft

Standardwert

Beschreibung

StartServer

true

Diese Eigenschaft legt fest, ob bei der Initialisierung von MERLIC kein Serverstart erfolgt.

Eigenschaften im Abschnitt [Server]

Eigenschaft

Standardwert

Beschreibung

AnonymizeFrontendLog

false

Mit dieser Eigenschaft kann festgelegt werden, ob die protokollierten Daten zusammen mit den Informationen des Benutzers gespeichert werden, der die Änderungen vorgenommen hat. Bei Einstellung auf „false“ wird auch der Benutzername mit den Protokolldaten gespeichert. Bei Einstellung auf „true“ werden die Daten ohne Benutzerinformationen gespeichert.

MaxConnections

10

Diese Eigenschaft legt die maximal zulässige Anzahl gleichzeitig verbundener Frontends fest.

TcpHost

 

Diese Eigenschaft definiert die lokale IP-Adresse, die der MERLIC-Server auf Verbindungen von Frontends überwacht. Standardmäßig ist kein Wert festgelegt, sodass der Server alle Netzwerkschnittstellen auf IPv4- und IPv6-Verbindungen überwacht.

Bei Einstellung des Hosts auf 0.0.0.0 ist nur IPv4 verfügbar. Bei Einstellung auf localhost oder 127.0.0.1 überwacht der Server nur Verbindungen von lokal ausgeführten Frontends.

TcpPortMax

9099

Diese Eigenschaft bestimmt den höchsten Port eines Portbereichs, den der Server auf Verbindungen von Frontends überwachen soll. Normalerweise überwacht der Server „TcpPortMin“. Falls dieser Port bereits von einer anderen Anwendung verwendet wird, verwendet der MERLIC-Server den nächsten verfügbaren Port im definierten Bereich bis „TcpPortMax“.
Wenn Ports nicht automatisch angepasst werden sollen, kann „TcpPortMax“ auf „TcpPortMin“ festgelegt werden. Falls dieser eine Port nicht verfügbar ist, ist keine TCP-Verbindung möglich.

TcpPortMin

9090

Diese Eigenschaft bestimmt den kleinsten Port eines Portbereichs, den der Server auf Verbindungen von Frontends überwachen soll.

Normalerweise überwacht der Server „TcpPortMin“. Falls dieser Port bereits von einer anderen Anwendung verwendet wird, verwendet der MERLIC-Server den nächsten verfügbaren Port im definierten Bereich bis „TcpPortMax“.

WriteLockTimeout

10000 [ms]

Diese Eigenschaft legt die Dauer der Schreibsperre eines Frontends fest, wenn die Benutzerinteraktion in einem gleichzeitig verwendeten Frontend beendet wurde.
Werden mehrere Frontends gleichzeitig verwendet und führt ein Benutzer eine Interaktion in einem Frontend durch, werden alle anderen Frontends gesperrt. Wenn der Benutzer die Interaktion im Frontend beendet, wird der Zähler von „WriteLockTimeout“ gestartet. Bei einer weiteren Benutzerinteraktion wird die Schreibberechtigung automatisch erneuert. Wenn in dieser Zeit keine Benutzerinteraktion erfolgt, kann die Berechtigung zum Ändern von Parametern wieder von einem anderen verbundenen Frontend angefordert werden.