PDF417 lesen
Mit diesem Tool können Sie PDF417-Codes in einem Bild erkennen und lesen. Wenn das Tool hinzugefügt wird, wird das aktuelle Verarbeitungsbild automatisch gescannt und standardmäßig wird der erste gefundene PDF417-Code im Bild gelesen.
Training
Dieses Tool wird mit einem Trainingsmodus verwendet. easyTouch und easyTouch+ können verwendet werden, um im Verarbeitungsmodus die Werte im aktuellen Bild abzuschätzen. Dies kann nützlich sein, um festzustellen, ob die Codes im Bild überhaupt gelesen werden können. Anschließend sollten mit dem Trainingsmodus die optimalen Parametereinstellungen mit einer Reihe von Bildern ermittelt werden.
- Führen Sie die Anwendung über die Schaltfläche „Einmal ausführen“ oder die Taste F6 in Einzelschritten aus, bis ein Bild angezeigt wird, das Sie als Trainingsbild verwenden möchten.
- Fügen Sie das aktuelle Bild zu den Trainingsbildern hinzu, indem Sie auf die Schaltfläche
klicken oder die Taste F3 drücken. Das Tool hebt automatisch die möglichen Konturen der Codes in den Bildern hervor.
- Zeichnen Sie ggf. eine ROI über dem Code.
- Wiederholen Sie die obigen Schritte, um weitere Trainingsbilder hinzuzufügen.
- Klicken Sie auf die Schaltfläche „Trainingsdaten übernehmen“, um das Training zu starten. Die Parameter für die Trainingsbilder werden automatisch bestimmt. Das Tool wechselt darüber hinaus automatisch in den Verarbeitungsmodus und zeigt die erkannten Codes im aktuellen Bild an.
Training überprüfen
- Klicken Sie auf das Verarbeitungsbild, um in den Verarbeitungsmodus zu wechseln.
- Führen Sie MERLIC für eine Reihe von Bildern aus und überprüfen Sie, ob die Codes erkannt und gelesen werden.
- Um die dekodierten Daten eines bestimmten Codes zu überprüfen, bewegen Sie den Mauszeiger im Bild über den Code. Die dekodierten Daten werden unmittelbar in einem Tooltip angezeigt. Alternativ können Sie die dekodierten Daten auch im entsprechenden Toolergebnis überprüfen.
Sie können den Bereich für die Erkennung von Data Codes einschränken. Zeichnen Sie eine ROI über den Bereich des Bilds, in dem Codes gelesen werden sollen, und fügen Sie das Bild als Trainingsbild hinzu. Die Codes werden nun in dem definierten Bildbereich gelesen.
Aufbau des Tools
Das Toolboard ist in den Trainingsbereich auf der linken Seite der und das Grafikfenster auf der rechten Seite unterteilt.
Trainingsbereich
Grafikfenster
Das erste Bild auf der linken Seite des Toolboards zeigt das momentan geladene Bild. In diesem Stadium stellt MERLIC bereits eine Vorschau aller gefundenen Codes sowie Ergebnisse zur Verfügung, falls der Lesevorgang mit den Standardparametereinstellungen erfolgreich war.
Sie müssen das Trainingsbild auswählen, indem Sie auf die Schaltfläche klicken, um das in „Verarbeitung“ angezeigte Bild in den Bereich „Training“ zu verschieben. Sie können auch ein weiteres Bild hinzufügen. Führen Sie das Programm dazu in Einzelschritten aus, bis das als Trainingsbild zu verwendende Bild im Bereich „Verarbeitung“ angezeigt wird. Klicken Sie dann auf die Schaltfläche
. Klicken Sie in allen Fällen auf die Schaltfläche „Trainingsdaten übernehmen“, um die Parameter an das Trainingsbild anzupassen.
Die Parameter können dann im gleichen Tool mit weiteren Bildern getestet werden. Weitere Informationen zur Verwendung von Tools, für die ein Training erforderlich ist, finden Sie unter Im Trainingsmodus arbeiten.
Parameter
Standardparameter
Bild:
Dieser Parameter stellt das Bild dar, in dem der PDF417-Code gelesen werden soll.
Bei der Verwendung eines Farbbilds als Eingabebild für dieses Tool wird nur der erste Kanal, d. h. der rote Kanal, für die Verarbeitung verwendet.
Erwartete Codeanzahl:
Dieser Parameter definiert die erwartete Anzahl von Codes, die im Bild vorhanden sind. Standardmäßig ist dieser Wert auf 1 gesetzt. Werden weniger Codes als die erwartete Anzahl gefunden, schlägt die Codelesung fehl.
Aufgrund der verwendeten Bildverarbeitung kann es sein, dass das Tool mehr als die minimale erwartete Codeanzahl findet. Verwenden Sie in diesem Fall eine ROI, um den Bereich für die Erkennung von Data Codes einzuschränken.
Zusätzliche Parameter
Verarbeitungsbereich:
Dieser Parameter definiert die Region für die Verarbeitung. Bildteile außerhalb der Vereinigung von ROI und „Verarbeitungsbereich“ werden nicht verarbeitet. Wenn zudem einer der Bereiche leer ist, wird der Bildteil, der innerhalb des jeweils anderen liegt, verarbeitet. Sind beide leer, wird das gesamte Bild verarbeitet.
„Verarbeitungsbereich“ ist standardmäßig als leere Region definiert. Wenn Sie eine „Verarbeitungsbereich“ angeben möchten, müssen Sie den Parameter mit einem geeigneten Ergebnis eines vorherigen Tools verbinden, damit die Region an dieses Tool übertragen wird.
Bei Verwendung von easyTouch zum Bestimmen der Parameterwerte wird das ganze Bild bei der Suche verwendet.
ROI:
Der Parameter „ROI“ definiert die ROI für die Codeerkennung. Bildteile außerhalb der Vereinigung von „ROI“ und Verarbeitete Region werden nicht verarbeitet.Wenn zudem einer der Bereiche leer ist, wird der Bildteil, der innerhalb des jeweils anderen liegt, verarbeitet. Sind beide leer, wird das gesamte Bild verarbeitet. Bei Verwendung von easyTouch zum Bestimmen der Parameterwerte wird das ganze Bild bei der Verarbeitung verwendet.
Die ROI ist standardmäßig als leere ROI definiert. Wenn Sie eine nicht leere ROI für die Verarbeitung verwenden möchten, müssen Sie den Parameter mit einem geeigneten ROI-Ergebnis eines vorherigen Tools verbinden oder mit den verfügbaren ROI-Schaltflächen neue ROIs zeichnen.
Bei Verwendung von easyTouch zum Bestimmen der Parameterwerte wird das ganze Bild bei der Suche verwendet.
Ausrichtungsdaten:
Dieser Parameter stellt die Ausrichtungsdaten dar, die zum Ausrichten der ROI verwendet werden. Ausrichtungsdaten sind standardmäßig nicht verbunden, sodass keine Auswirkung sichtbar ist. Wenn Sie bestimmte Ausrichtungsdaten verwenden möchten, müssen Sie den Parameter mit einem geeigneten Ergebnis eines vorherigen Tools verbinden, z. B. Ausrichtungsdaten mit Matching bestimmen, Ausrichtungsdaten mittels geradem Rand bestimmen, Bild ausrichten oder Bild drehen.
Timeout:
Über diesen Parameter kann die Ausführung des Tools nach einem festgelegten Zeitraum in Millisekunden unterbrochen werden. Dies ist besonders dann von Nutzen, wenn eine maximale Zykluszeit sichergestellt werden muss. Die zeitliche Genauigkeit dieser Unterbrechung beträgt ca. 10 ms. Die Genauigkeit hängt von mehreren Faktoren ab (z. B. von der Geschwindigkeit des Computers). Das Timeout wird im Trainingsmodus ignoriert. Das Standard-Timeout beträgt 0 ms.
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Wert |
Beschreibung |
|---|---|
|
0 |
Standardmäßig ist kein Timeout festgelegt. |
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1 – 1000 |
Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen des Timeouts in Millisekunden. |
Minimaler Kontrast:
Dieser Parameter stellt den minimalen Grauwertkontrast zwischen dem Vordergrund und dem Hintergrund des Symbols dar. Die Standardeinstellung ist 30.
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Wert |
Beschreibung |
|---|---|
|
30 |
Dies ist der minimale Standardkontrast; alle Symbole mit einem Kontrast, der mindestens 30 Grauwerte größer ist als der Hintergrund, können mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen werden. |
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10 – 100 |
Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen des minimalen Kontrasts. |
Gespiegelter Code:
Dieser Parameter gibt an, ob das Symbol (eventuell) gespiegelt ist, d. h. Reihen und Spalten des Symbols vertauscht wurden. Die Standardeinstellung ist „nein“.
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Wert |
Beschreibung |
|---|---|
|
nein |
Der Code ist nicht gespiegelt. |
|
ja |
Der Code ist immer gespiegelt. |
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beliebig |
Der Code kann gespiegelt sein. |
Minimale Modulbreite:
Dieser Parameter gibt die minimale Modulbreite im Bild an. Er wird in Pixeln angegeben und ist standardmäßig auf 3 px festgelegt.
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Wert |
Beschreibung |
|---|---|
|
3 |
Dies ist die minimale Standardmodulbreite; alle Symbole mit einer Modulbreite von mindestens 3 Pixeln können mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen werden. |
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1 – 100 |
Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen der minimalen Modulbreite. |
Maximale Modulbreite:
Dieser Parameter gibt die maximale Modulbreite im Bild an. Er wird in Pixeln angegeben und ist standardmäßig auf 15 px festgelegt.
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Wert |
Beschreibung |
|---|---|
|
15 |
Dies ist die maximale Standardmodulbreite. Alle Symbole mit einer Modulbreite von bis zu 15 Pixeln können mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen werden. |
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3 – 100 |
Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen der maximalen Modulbreite. |
Minimales Modulseitenverhältnis:
Dieser Parameter definiert das minimale Modulseitenverhältnis (Modulhöhe zu Modulbreite). Der Standardwert ist 4.
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Wert |
Beschreibung |
|---|---|
|
4 |
Minimales Standard-Modulseitenverhältnis. Alle Symbole mit einem Modulseitenverhältnis von mindestens 4 können mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen werden. |
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0,5 – 20 |
Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen des minimalen Modulseitenverhältnisses. |
Maximales Modulseitenverhältnis:
Dieser Parameter definiert das maximale Modulseitenverhältnis (Modulhöhe zu Modulbreite). Der Standardwert ist 4.
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Wert |
Beschreibung |
|---|---|
|
4 |
Dies ist das maximale Modulseitenverhältnis. Alle Symbole mit einem Modulseitenverhältnis bis zu 4 können mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen werden. |
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4 – 20 |
Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen des maximalen Modulseitenverhältnisses. |
Codeeigenschaft:
Der Parameter gibt an, ob das Symbol dunkel auf einem hellen Hintergrund oder hell auf einem dunklen Hintergrund erscheint. Die Standardeinstellung ist „dunkel“.
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Wert |
Beschreibung |
|---|---|
|
dunkel |
Das Symbol erscheint dunkel auf einem hellen Hintergrund. |
|
hell |
Das Symbol erscheint hell auf einem dunklen Hintergrund. |
|
beliebig |
Das Symbol kann dunkel auf einem hellen Hintergrund oder hell auf einem dunklen Hintergrund erscheinen. |
Robust bei kleinen Modulen:
Dieser Parameter definiert die Stabilität der Decodierung von Data Codes mit sehr kleinen Modulgrößen. Durch Einstellung des Parameters „Robust bei kleinen Modulen“ auf 1 (hoch) steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Data Codes mit sehr kleinen Modulgrößen decodiert werden können. In diesem Fall sollte außerdem auch die minimale Modulgröße entsprechend angepasst werden. Durch die Einstellung von „Robust bei kleinen Modulen“ auf 1 kann interne Arbeitsspeichernutzung des Tools erheblich steigen. Daher ist die Standardeinstellung 0 (gering).
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Wert |
Beschreibung |
|---|---|
|
0 |
Dies ist die Standardeinstellung. Verwenden Sie diese Einstellung, wenn nur eine geringe Stabilität bei kleinen Modulen erforderlich ist. |
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1 |
Verwenden Sie diese Einstellung, wenn eine hohe Stabilität bei kleinen Modulen erforderlich ist. Diese Einstellung erhöht die Arbeitsspeichernutzung. |
Normgerecht:
Dieser Parameter steuert das Verhalten des Tools beim Lesen von Symbolen, die außerhalb der Modelleinschränkungen in Bezug auf die Symbolgröße liegen, die in den Parametern „Minimale Modulgröße“ und „Maximale Modulgröße“ definiert wurden. Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt.
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Wert |
Beschreibung |
|---|---|
|
0 |
Der Code ist nicht normgerecht: Alle Symbole werden unabhängig von ihrer Größe und der im Modell spezifizierten Größe als Ergebnis zurückgegeben. |
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1 |
Der Code ist normgerecht: Alle anderen Symbole, die sich nicht an die Einschränkungen des Standards halten, werden zurückgewiesen. |
Ruhezone vorhanden:
Dieser Parameter steuert das Verhalten des Tools bei der Erkennung von Symbolen, die gelesen werden könnten, aber Fehler in ihren Ruhezonen aufweisen. Der Parameter ist standardmäßig auf 0 festgelegt.
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Wert |
Beschreibung |
|---|---|
|
0 |
Alle lesbaren Codes werden als Ergebnis zurückgegeben (auch wenn deren Ruhezone Fehler aufweist). |
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1 |
Nur Codes mit einer validierten Ruhezone werden gelesen. Symbole mit einer geringen Güte der jeweiligen Ruhezone werden nicht als Ergebnis zurückgegeben. |
Minimale Anzahl an Spalten:
Dieser Parameter definiert die minimale Anzahl von Datenspalten im Symbol in Codeworten, ohne die Codeworte des Start-/Stoppmusters sowie der beiden Reihenindikatoren. Der Parameter ist standardmäßig auf 1 festgelegt.
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Wert |
Beschreibung |
|---|---|
|
1 |
Dies ist die minimale Standardspaltenanzahl; alle Symbole mit mindestens einer Spalte können mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen werden. |
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1 – 30 |
Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen der minimalen Anzahl von Spalten. |
Maximale Anzahl an Spalten:
Dieser Parameter definiert die maximale Anzahl von Datenspalten im Symbol in Codeworten, ohne die Codeworte des Start-/Stoppmusters sowie der beiden Reihenindikatoren. Der Standardwert ist 20.
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Wert |
Beschreibung |
|---|---|
|
20 |
Dies ist die maximale Anzahl an Spalten. Alle Symbole mit bis zu 20 Spalten können mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen werden. |
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1 – 30 |
Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen der maximalen Anzahl an Spalten. |
Minimale Anzahl an Reihen:
Dieser Parameter definiert die minimale Anzahl von Modulreihen im Symbol. Der Standardwert ist 5.
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Wert |
Beschreibung |
|---|---|
|
5 |
Dies ist die minimale Standardanzahl von Reihen. Alle Symbole mit mindestens 5 Reihen können mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen werden. |
|
3 – 90 |
Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen der minimalen Anzahl von Reihen. |
Maximale Anzahl an Reihen:
Dieser Parameter definiert die maximale Anzahl von Modulreihen im Symbol. Die Standardeinstellung ist 45.
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Wert |
Beschreibung |
|---|---|
|
45 |
Dies ist die maximale Anzahl an Reihen. Alle Symbole mit bis zu 45 Reihen können mit hoher Wahrscheinlichkeit gelesen werden. |
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5 – 90 |
Dies ist der verfügbare Wertebereich zum Festlegen der maximalen Anzahl an Reihen. |
Druckqualität
Dieser Parameter definiert, ob die Druckqualität ausgewertet und welche Prüfnorm ggf. dafür verwendet wird. Die Standardeinstellung ist „keine“.
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Wert |
Beschreibung |
|---|---|
|
keine |
Die Auswertung der Druckqualität ist deaktiviert. |
|
ISO/IEC 15415 |
Die Druckqualität wird basierend auf der Prüfnorm ISO/IEC 15415 ausgewertet. |
Ergebnisse
Standardergebnisse
Dekodierte Daten:
Das Ergebnis ist eine Zeichenfolge mit den decodierten Daten. Wird mehr als ein Code gelesen, wird das Ergebnis in einem Tupel ausgegeben. Die Tupelwerte werden in Bezug auf die jeweiligen Zeilen- und Spaltenwerte sortiert, in der sie im Bild angezeigt werden. Werden mehrere Zeilen gelesen, werden daher die decodierten Daten der ersten Zeile zuerst zurückgegeben, dann die Daten der zweiten Zeile usw. Falls mehrere Codes in einer Zeile vorhanden sind, werden sie von links nach rechts zurückgegeben, bis die nächste Zeile, z. B. ein Text, verarbeitet wird.
Die dekodierten Daten eines bestimmten Codes werden auch angezeigt, wenn Sie den Mauszeiger im Bild über den Code bewegen. So können Sie die Codes schnell direkt im Bild überprüfen.
Toolstatus:
„Toolstatus“ gibt Informationen zum Status des Tools aus und kann daher für die Fehlerbehandlung verwendet werden. Weitere Informationen zu den verschiedenen Toolstatus-Ergebnissen finden Sie unter Toolstatus-Ergebnis.
Zusätzliche Ergebnisse
Extrahierte Kontur:
Dieses Ergebnis ist die Kontur der gefundenen Data Codes.
Werte der Druckqualität:
Dieses Ergebnis gibt die Werte aus, die für die Druckqualitätsmerkmale der ausgewählten Prüfnorm ausgewertet werden. Sie werden als Tupel ausgegeben und gemäß der Reihenfolge der Bezeichnungen der Druckqualitätsmerkmale im Ergebnis „Merkmale der Druckqualität“ sortiert. Der erste Wert im Tupel stellt somit den Wert der Druckqualität des ersten Merkmals dar, das im Ergebnis „Merkmale der Druckqualität“ ausgegeben wird. Der zweite Wert stellt das zweite Merkmal dar usw. Der maximal mögliche Wert ist 4. Für Merkmale der Druckqualität, bei denen die Druckqualität zu gering ist, wird der Wert 0 ausgegeben. Wenn keine Prüfnorm ausgewählt ist, d. h. „Druckqualität“ auf „keine“ festgelegt ist, wird für dieses Ergebnis ein leeres Tupel ausgegeben.
Merkmale der Druckqualität:
Dieses Ergebnis gibt die Bezeichnungen der Druckqualitätsmerkmale aus, die für die ausgewählte Prüfnorm ausgewertet werden. Die Merkmallisten der unterstützten Prüfnormen sind vordefiniert und ändern sich während der Verarbeitung nicht. Sie werden in einem Tupel von Zeichenfolgen ausgegeben. Der für das jeweilige Merkmal ausgegebene Tupelwert entspricht einem einzelnen Wert im Ergebnis „Werte der Druckqualität“ mit demselben Index. Wenn keine Prüfnorm ausgewählt ist, d. h. „Druckqualität“ auf „keine“ festgelegt ist, wird für dieses Ergebnis eine leere Liste ausgegeben.
Verarbeitungszeit:
Dieses Ergebnis gibt die Dauer der letzten Ausführung des Tools in Millisekunden aus. Das Ergebnis wird als zusätzliches Ergebnis bereitgestellt. Es ist daher standardmäßig ausgeblendet, kann aber über die Schaltfläche neben den Toolergebnissen angezeigt werden. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Verarbeitungszeit in der Tool-Referenz-Übersicht.
Trainingsergebnisse
Standardtrainingsergebnisse
Erwartete Codeanzahl - Ausgabe:
Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: Erwartete Codeanzahl. Dieser definiert die erwartete Anzahl von Codes, die im Bild vorhanden sind.
Zusätzliche Trainingsergebnisse
Minimaler Kontrast - Ausgabe:
Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: Minimaler Kontrast. Dieser stellt den minimalen Kontrast zwischen dem Vordergrund und dem Hintergrund des Symbols dar.
Gespiegelter Code - Ausgabe:
Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: Gespiegelter Code. Dieser gibt an, ob das Symbol (eventuell) gespiegelt ist, d. h. Reihen und Spalten des Symbols vertauscht wurden.
Maximales Modulseitenverhältnis - Ausgabe:
Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: Maximales Modulseitenverhältnis. Dieser definiert das maximale Modulseitenverhältnis (Modulhöhe zu Modulbreite).
Minimales Modulseitenverhältnis - Ausgabe:
Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: Minimales Modulseitenverhältnis. Dieser definiert das minimale Modulseitenverhältnis (Modulhöhe zu Modulbreite).
Maximale Modulbreite - Ausgabe:
Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: Maximale Modulbreite. Dieser definiert die maximale Modulbreite im Bild.
Minimale Modulbreite - Ausgabe:
Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: Minimale Modulbreite. Dieser definiert die minimale Modulbreite im Bild.
Codeeigenschaft - Ausgabe:
Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: Codeeigenschaft. Dieser gibt an, ob das Symbol dunkel auf einem hellen Hintergrund oder hell auf einem dunklen Hintergrund erscheint.
Robust bei kleinen Modulen - Ausgabe:
Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: Robust bei kleinen Modulen. Dieser definiert die Stabilität der Decodierung von Data Codes mit sehr kleinen Modulgrößen.
Normgerecht - Ausgabe:
Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: Normgerecht. Dieser steuert das Verhalten des Tools beim Lesen von Symbolen, die außerhalb der Modelleinschränkungen in Bezug auf die Symbolgröße liegen.
Maximale Anzahl an Spalten - Ausgabe:
Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: Maximale Anzahl an Spalten. Dieser definiert die maximale Anzahl von Datenspalten im Symbol in Codeworten.
Minimale Anzahl an Spalten - Ausgabe:
Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: Minimale Anzahl an Spalten. Dieser definiert die minimale Anzahl von Datenspalten im Symbol in Codeworten.
Maximale Anzahl an Reihen - Ausgabe:
Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: Maximale Anzahl an Reihen. Dieser definiert die maximale Anzahl von Modulreihen im Symbol.
Minimale Anzahl an Reihen - Ausgabe:
Dieses Ergebnis gibt den Wert aus, der für den folgenden Parameter verwendet wird: Minimale Anzahl an Reihen. Dieser definiert die minimale Anzahl von Modulreihen im Symbol.