Mit steigendem Automatisierungsgrad wirken die Softwareprodukte von MVTec, wie HALCON und MERLIC, als Beschleuniger für IIoT-Szenarien. Systeme für industrielle Bildverarbeitung kombinieren moderne Bildaufnahme mit hochauflösenden Kameras und Sensoren sowie leistungsfähige Algorithmen für Inspektion, Identifikation und 3D-Analyse.
Die Software von MVTec unterstützt zudem die nahtlose Kommunikation zwischen Geräten in stark vernetzten Umgebungen. Dazu gehört auch die Nutzung und Weiterentwicklung des OPC-UA-Standards.
Mit der Software von MVTec verbessern Hersteller die Qualitätssicherung und Produktionssteuerung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Werkstücke werden anhand ihrer Geometrie identifiziert. Oberflächen werden detailliert geprüft, um Kratzer, Dellen oder andere Defekte zu erkennen. Fehlerhafte Teile werden frühzeitig aussortiert. Ausschussraten werden automatisch an Produktionsplanung und Warenwirtschaftssysteme übermittelt.

Werkstücke werden zuverlässig über Barcodes, 2D-Codes und OCR identifiziert. In IIoT-Szenarien enthalten diese Codes alle relevanten Produktionsdaten in maschinenlesbarer Form. Die Software für industrielle Bildverarbeitung verarbeitet diese Informationen und steuert damit den Weg des Produkts durch die Anlagen. Gleichzeitig werden individuelle Prozessschritte ausgelöst. So wird eine echte Losgröße-1-Produktion ermöglicht.

Industrielle Bildverarbeitung bestimmt die exakte Position und Orientierung von Objekten. Roboter richten Bauteile präzise aus und greifen sie sicher. Das erhöht Genauigkeit und Prozesssicherheit in automatisierten Produktionsumgebungen. Besonders relevant ist dies in vernetzten Kollaborationsszenarien – sowohl zwischen Maschinen als auch zwischen Mensch und Roboter.
Prädiktive 3D-Technologien wie der 3D Scene Flow von MVTec bieten zusätzliche Vorteile. Sie schätzen Bewegungen im dreidimensionalen Raum in Echtzeit ab.
ANWENDUNGEN IN DER PRAXIS