Das perspektivische Matching wird überall dort eingesetzt, wo die 3D-Lage eines Objekts sicher bestimmt werden muss, ohne ein komplettes 3D-Modell zu erzeugen.
3D-Alignment von Bauteilen in Montage- und Prüfprozessen.
Pick-and-Place-Applikationen in der industriellen Bildverarbeitung.
„Griff in die Kiste“ (bin picking) mit Robotern.
Anwendungen im Automotive- und Robotics-Umfeld.
Messaufgaben auf komplexen 3D-Objekten nach einem 3D-Alignment, z. B. Lagen- oder Abstandsprüfungen.
MVTec bietet für perspektivisches Matching zwei komplementäre Verfahren, die sich nach Objektform und -aussehen richten:
Deformierbares Matching (Matching perspektivisch deformierbar)
Nutzt formbasierte Matching-Technologien. Die Software orientiert sich vor allem an Objektkanten und kann perspektivische Verzerrungen sowie leichte Deformationen ausgleichen.
Deskriptorbasiertes Matching
Arbeitet mit „markanten Punkten“ (Merkmalspunkten) im Bild. Diese Punkte werden anhand ihrer lokalen Umgebung beschrieben und erlauben eine robuste Wiedererkennung auch bei wechselnden Blickwinkeln oder Beleuchtungen.
In beiden Fällen lassen sich Objekte mit nur einer Kamera zuverlässig lokalisieren und ihre 3D-Lage ableiten. Das reduziert Hardwareaufwand, vereinfacht die Integration und eröffnet flexible 3D-Vision-Lösungen.