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Computational Imaging

Computational Imaging ermöglicht eine gute Bildqualität ohne komplizierte konventionelle Beleuchtung oder optische Bedingungen.
Eine Sequenz an Bildern, die unter verschiedenen Beleuchtungs- und optischen Bedingungen aufgenommen und mit Computational Imaging-Techniken verarbeitet wird, kann eine Ausgabe mit verbesserter Qualität und Extraktion von Bildmerkmalen erzielen, die der Bildverarbeitungsalgorithmus in Echtzeit benötigt.
Dies führt zu robusteren Bildverarbeitungsanwendungen bei weniger Entwicklungszeit und -kosten-

Solche Computational Imaging-Funktionen sind auch in der HALCON Toolbox enthalten, z. B. High Dynamic Range imaging (HDR) und Photometric Stereo (PMS).

Anwendungsbeispiele

HDR

Mit High-Dynamic-Range-Bildgebung (HDR) können extreme Kontraste aus Bildern entfernt werden, die mit unterschiedlichen Beleuchtungsstärken aufgenommen wurden.  Zum Beispiel wurde diese Bohrung bei kurzen und langen Lichtimpulsen aufgenommen. HDR kombiniert diese Quellbilder zu einem gleichmäßig beleuchteten Bild, das sowohl Details an der hellsten als auch an der dunkelsten Stelle enthält. Typischerweise profitieren Anwendungsfälle wie die Fehlerprüfung und allgemeine Qualitätskontrolle von dieser Technik.

Photometric stereo

Photometrisches Stereo (PMS) ist eine Technik, die verwendet wird, um Kanten und Textur eines Objekts aus seiner 2D-Textur oder Oberflächenfärbung zu generieren.  Dafür müssen vier Bilder aufgenommen werden, bei denen das Objekt jeweils aus einer anderen Richtung beleuchtet wird, wie bei der Pharmaverpackung unten. Anschließend kann mit Hilfe von photometrischen Stereo-Algorithmen ein berechnetes Formbild mit vollständigen und klaren Braille-Zeichen erzeugt werden. Dieses Formbild kann für andere Machine-Vision-Anwendungen wie OCR und Objektsegmentierung weiterverarbeitet werden. Typische Anwendungen des photometrischen Stereosystems sind die Erkennung kleiner Unstimmigkeiten in einer Oberfläche, die z. B. Defekte darstellen, oder die Eliminierung des Einflusses der Lichtrichtung auf die Bilder, die z. B. für die Druckinspektion von nicht-flachen Zeichen verwendet werden.